Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Bad Schwartau Politikerbesuch als gutes Omen für ein neues Gerätehaus
Lokales Bad Schwartau Politikerbesuch als gutes Omen für ein neues Gerätehaus
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
18:21 27.08.2016
Roland Becker, Andreas Gurth, Dennis Wichelmann, Mathias Fock und Harald Werner im Gespräch mit Ingo Gädechens (v.l.). Quelle: S. Prey

Gutes Omen für die Freiwillige Feuerwehr Stockelsdorf. Gestern war der Bundestagsabgeordnete Ingo Gädechens zu Besuch im Feuerwehrgerätehaus im Bäckergang.

Zur Galerie
Ingo Gädechens erfährt von Ortswehrführer Dennis Wichelmann, dass das HLF 16 über einen 2000 Liter Wassertank verfügt.

„Politik, Verwaltung und Feuerwehr ziehen bei uns alle an einem Strang.“ Bürgervorsteher Harald Werner

„Die meisten Wehren, die ich bislang besucht habe, haben später ein neues Feuerwehrgerätehaus bekommen. Das war zuletzt in Grube auch so“, erklärte der CDU-Politiker scherzhaft. Gemeinsam mit dem amtierenden Bürgermeister Andreas Gurth, Bürgervorsteher Harald Werner und dem Landtagsabgeordneten Hartmut Hamerich nahm sich Gädechens knapp zwei Stunden Zeit, um sich über die Situation der Stockelsdorfer Wehr und den anderen zehn Ortswehren in der Großgemeinde zu informieren.

„Als Bundespolitiker bin ich ja nicht direkt zuständig für Feuerwehrangelegenheiten, aber als Mitglied des Beirates des Deutschen Feuerwehrverband verstehe ich mich als Bindeglied zwischen Feuerwehr und Bundespolitik“, berichtete Gädechens. Die Ortswehrführung Dennis Wichelmann und Roland Becker sowie die Gemeindewehrführung Günter Volgmann und Mathias Fock zeichneten ein überwiegend gutes Bild von der Situation der hiesigen Feuerwehren. „Wir haben in Stockelsdorf ein gutes Miteinander. Politik, Verwaltung und Feuerwehr ziehen alle an einem Strang. Wir können uns aufeinander verlassen“, wusste dann auch Harald Werner zu berichten. Er rechnet damit, dass im nächsten Jahr mit dem rund 3,5 Millionen Euro teuren Neubau eines Gerätehauses am Bohnrader Weg begonnen werde.

Aktuell haben zumindest die beiden Wehren Mori und Stockelsdorf keine großen Personalsorgen. „Beide Wehren sind personell in etwa gleich stark aufgestellt. Die Aufgaben sind klar verteilt. Mori hat den Schwerpunkt Brandbekämpfung und wir den Bereich technische Hilfeleistung“, berichtete Wehrführer Wichelmann. Grundsätzlich werde der Brandschutz in Deutschland allerdings langfristig Schwierigkeiten bekommen, so Gädechens. „Der demographische Wandel und das geringer werdende Interesse, sich ehrenamtlich zu engagieren, wird sich auf die Organisation des Brandschutzes auswirken.

Das THW hat jetzt schon personelle Probleme. Das wird auch auf die Feuerwehren zukommen“, erklärte Gädechens, der sich dafür aussprach, wieder ein verpflichtendes Element zu etablieren. Nach der Abschaffung der allgemeinen Wehrpflicht habe man es versäumt, wieder einen Pflichtdienst für junge Leute einzuführen. „Der Staat lebt ein gutes Stück vom Ehrenamt. Organisationen wie DRK, ASB, THW oder Feuerwehren könnten durch so ein verpflichtendes Element gestärkt werden“, so Gädechens. „Aus meiner Sicht sollte dies im nächsten Koalitionsvertrag 2017 festgeschrieben werden.“

Sebastian Prey

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Manfred Lietzow berichtet in einem Bildervortrag von seiner Studienreise.

27.08.2016

Film mit Meryl Streep erinnert an die Anfänge der Frauenbewegung in England.

27.08.2016

Traditionell am letzten Sonntag vor Beginn des neuen Schuljahres lädt der SPD-Ortsverein Stockelsdorf wieder zum Sommerfest ein.

27.08.2016
Anzeige