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Bad Schwartau Premieren und Abschiede beim Schulmusikfestival
Lokales Bad Schwartau Premieren und Abschiede beim Schulmusikfestival
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20:48 13.11.2017
Gesprochene Fugen präsentieren die Schüler des Musiklehrers Ulf Kaminski. Quelle: Fotos: Ilka Mertz

Das Schöne am Schulmusikfestival ist jedoch, dass auch bei steter Wiederholung keine Langeweile einkehrt. Im Gegenteil jedes Mal wieder sind bereits bekannte Schulbands dabei, die sich in den vergangenen Monaten enorm entwickelt haben, aber auch neue junge Musiker, die erstmals ihr Können vor so vielen Zuschauern präsentieren.

Nun war es wieder da, wo vor Jahren alles angefangen hatte: im Gymnasium am Mühlenberg (GaM). In der Mensa der Schule fand nun die sechste Auflage des Schulmusikfestivals statt. „Ein Heimspiel“, so formulierte es Moderator Christian Schewe vom NDR.

Dieses Mal waren es die Band der Arnesboken-Schule aus Ahrensbök, die Gruppe rejected der Cesar-Klein-Schule aus Ratekau, das Salon-Orchester und die Jungen und Mädchen von Splonc vom Leibniz-Gymnasium sowie der Musikkurs Qk des gastgebenden Gymnasiums am Mühlenberg. Und während Splonc (in immer unterschiedlichen Besetzungen) seit der Premiere 2012 dabei ist, war es für die Ratekauer Schüler das Debüt.

Bereits zum zweiten Mal dabei waren die drei Jungs Jeremy, Justin und Michael der Arnesboken-Schule, die von Lehrer Matthias Merle und zwei Sängerinnen unterstützt wurden. Vor allem Gitarrist Michael genoss seine Zeit im Rampenlicht, spielte feine Gitarrensoli und erzählte, dass er eigentlich nur da sei, um seine Note aufzubessern. „Musiker als Zweitberuf“, das könne er sich gut vorstellen.

Das Musikprofil 12 der Cesar-Klein-Schule unter Leitung von Steffen Mascher überzeugte die Zuhörer mit Hits von Liquido und Green Day. Die vier Mädchen und drei Jungen machten es Moderator Christian Schewe allerdings etwas schwerer als die Ahrensböker Schüler; sie ließen lieber Töne sprechen.

Festival-Dauerbrenner Splonc legte einen ungewohnt ruhigen Auftritt hin, „wir sind kammermusikalisch unterwegs“, erklärte Musiklehrer Oliver Brüning, die Band sei erst seit den Herbstferien komplett und noch im Proben-Modus. Frontmann Alex Levering stand vermutlich das letzte Mal auf der Festival-Bühne: „Wenn alles gut geht, mache ich nächstes Jahr mein Abitur“, erläuterte er.

Etwas ganz Besonderes wagte Organisator Ulf Kaminski mit den 21 Schülern seines GaM-Musikprofils. In Sprechrhythmen präsentierten sie Fugen von Johann Sebastian Bach und Dietrich Buxtehude. Wer genau zuhörte, lernte dabei nicht nur etwas über den Aufbau der Komposition, sondern auch über das Leben des Komponisten.

Den Abschluss machte dann das Salon-Orchester, dessen Mitglieder mit klassischen Instrumenten und Streicher-Klängen einen ruhigen Schlusspunkt setzten.

„Es war ein toller Abend; wir waren alle begeistert von dem hohen Niveau“, zog Oliver Strack vom Kiwanis-Club Bilanz. Und so war es nur gerecht, dass der Club am Ende des Abends jede der vier Schulen mit einer Prämie von 250 Euro sowie einer kleinen Glastrophäe belohnte.

Von Ilka Mertz

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