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Bad Schwartau Rathausgespräch in Stockelsdorf
Lokales Bad Schwartau Rathausgespräch in Stockelsdorf
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20:25 17.06.2016
Bettina Hagedorn (links) und Brigitte Rahlf-Behrmann.

Die Rathausgespräche sind bei Bettina Hagedorn eine gute Tradition. Die SPD-Bundestagsabgeordnete besucht die Bürgermeister und Amtsvorsteher in ihrem Wahlkreis, um gemeinsam mit Kommunalpolitikern und Verwaltungsmitarbeitern über die aktuelle Lage und auch Probleme zu sprechen. Jetzt diskutierte Hagedorn im Stockelsdorfer Rathaus. Im Mittelpunkt dabei: Die Flüchtlingspolitik.

„Stockelsdorf ist nicht anders als die anderen Gemeinden. Dieses Thema hat auch in den anderen acht Kommunen, die ich schon besucht habe, die größte Rolle gespielt“, sagte Hagedorn. Wirklich helfen konnte die Bundestagsabgeordnete bei der Flüchtlingsproblematik aber auch nicht. „Keiner kann genau sagen, was uns noch erwartet. Ich persönlich gehe davon aus, dass wird derzeit nur eine Verschnaufpause haben, die wir nutzen sollten, um uns auf den kommenden Flüchtlingsstrom vorzubereiten“, so Hagedorn. Stockelsdorfs Bürgermeisterin Brigitte Rahlf-Behrmann kritisierte, dass die Kommunen die Kosten dafür praktisch allein aufbringen müssen. „Die Integrationspauschale von 2000 Euro pro Flüchtling ist ein Tropfen auf den heißen Stein“, so Rahlf-Behrmann. Unabhängig von der finanziellen Belastung stünden die Kommunen ungemein unter Druck, um auch den Bürgern gerecht zu werden. „Die Menschen wollen natürlich wissen, was auf sie zukommt, wenn in der Nachbarschaft neue Unterkünfte entstehen“, so Rahlf-Behrmann. Zudem wünsche man sich als Kommune auch andere Förderrichtlinien für den sozialen Wohnungsbau, um diese in Angriff nehmen zu können. Hagedorn versprach diesbezüglich: „Ich werde mich da mal genauer schlaumachen und einiges schriftlich zusammenstellen. Das habe ich auch schon in den anderen Kommunen zugesagt.“

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