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Bad Schwartau Region braucht bezahlbaren Wohnraum
Lokales Bad Schwartau Region braucht bezahlbaren Wohnraum
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20:37 01.02.2018
Große Runde zur Flüchtlingsunterbringung: Bürgermeister und Experten besprechen die Situation in den Kommunen. Quelle: Foto: Hfr
Bad Schwartau

Eingeladen zu dem Fachaustausch hatten die Lebenshilfe Ostholstein und der hiesige Kinderschutzbund. Das Problem: Erschwingliche Wohnungen zu finden, ist nicht nur in Metropolen schwierig, sondern auch in der Region eine immer größer werdende Herausforderung. Im Rahmen diesesTreffens wird also nach neuen Ideen und Konzepten gesucht, wie bezahlbarer Wohnraum geschaffen werden kann.

Neben den Bürgermeistern waren auch zuständige Amtsleiter sowie Vertreter vom Migrationsmanagement Kreis Ostholstein, dem Kirchenkreis Ostholstein, der Wohnungsbaugesellschaft Ostholstein und dem Jobcenter der Einladung nach Bad Schwartau gefolgt.

Schnell war allen Anwesenden klar, dass es in fast allen Kommunen in der Region an bezahlbarem Wohnraum fehlt. Fabian Weist, Geschäftsführer der Wohnungsbaugesellschaft, erläuterte Möglichkeiten der öffentlichen Förderung von sozialem Wohnungsbau und berichtete über ihr derzeitiges Engagement in Ostholstein. Grundvoraussetzung für bezahlbaren Wohnraum seien aber auch bezahlbare Grundstücke, die wiederum in zentralen Lagen kaum vorhanden sind.

„Der Kirchenkreis Ostholstein spricht seinen Kirchengemeinden die Empfehlung aus, Grundstücke zur Verfügung zu stellen“, sagte Volker Holtermann, Flüchtlingsbeauftragter des Kirchenkreises Ostholstein. Ein Versprechen, das von den Verwaltungschefs, für Bad Schwartau war Uwe Brinkmann dabei, für Stockelsdorf Brigitte Rahlf-Behrmann, wohlwollend aufgenommen.

Am Ende bestand große Einigkeit unter den Teilnehmern über die dringende Notwendigkeit, das Thema weiter gemeinsam zu bearbeiten. „Alle Kommunen haben den Wunsch, dass der Kreis noch mehr eine koordinierene Funktion einnimmt“, sagte Uwe Brinkmann nach dem Treffen. Sein Beispiel: „In Ratekau stehen zwei Wohnungen leer, bei uns sind noch Flüchtlinge in Containern untergebracht. Das könnte man künftig besser abstimmen.“

LN

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