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Bad Schwartau Nach Unfall am Strand: Reiterin sucht ihren Helfer
Lokales Bad Schwartau Nach Unfall am Strand: Reiterin sucht ihren Helfer
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18:58 11.02.2019
Stephanie Smale stürzte in Scharbeutz von ihrer Stute „Imperia“. Quelle: HFR
Scharbeutz

Schon oft war Stephanie Smale mit ihrem Pferd „Imperia“ am Strand ausreiten. „Sie war immer artig“, sagt die 27-Jährige aus Schönberg bei Trittau (Kreis Stormarn). Doch beim vergangenen Ausflug an den Scharbeutzer Strand mit ihrer Freundin kam alles anders. Ihr Pferd bockte, sie stürzte und blieb benommen liegen. Ein Spaziergänger beobachtete das Geschehen und kam ihr zur Hilfe. Die Reiterin sucht nun den unbekannten Ersthelfer, um Danke zu sagen.

Ein Rettungssanitäter kümmerte sich um die Reiterin

Stephanie Smale freute sich zusammen mit ihrer Freundin auf den Ausritt am Strand. Ihre Autos mit den Pferdeanhängern parkten die Reiterinnen auf dem Großparkplatz an der Pönitzer Chaussee. Von dort aus ritten die Frauen zunächst Richtung Timmendorfer Strand, um dann nach kurzer Zeit die andere Richtung immer am Wasser entlang einzuschlagen. „Am Anfang waren die Pferde ganz entspannt. Wir sind auch galoppiert“, berichtet Stephanie Smale.

Als der nächste Galopp anstand, wurde ihre Stute plötzlich immer schneller. Plötzlich habe sie gebockt und sei stehen geblieben, sagt die Reiterin. Die 27-Jährige konnte sich nicht mehr im Sattel halten, schlug mit dem Kopf auf den Sand auf. Als sie mit großen Schmerzen benommen am Boden lag, „kam ein netter Mann“ zur Hilfe. „Er sei Rettungssanitäter und habe selbst Pferde, sagte er mir“, sagt Smale rückblickend. Während ihre Freundin und die Begleiterin des Mannes die Stute einfangen konnten, hielt der Unbekannte die Hand der Verletzten und beruhigte sie. Kurze Zeit später kam der Rettungswagen und brachte sie ins Krankenhaus.

Reiterin hat keinen Namen oder eine Adresse

Später erfuhr die Reiterin, dass der Mann sogar noch half, die beiden Pferde zu verladen. Stephanie Smale, die sich bei dem Reitunfall die Halswirbelsäule verstaucht hat, ist froh, dass der Helfer sofort an ihrer Seite war. Allerdings hat sie weder einen Namen noch eine Adresse des Unbekannten. Über Facebook hat sie bereits eine Suchaktion gestartet, doch bisher ohne Erfolg. „Ich möchte einfach persönlich Danke sagen“, erklärt sie und freut sich, wenn sich der Unbekannte bei ihr meldet. Am besten per Facebook. „Das wäre echt super.“

Beke Zill

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