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Bad Schwartau Schreiben ohne Kreide: Die Tafel der Zukunft
Lokales Bad Schwartau Schreiben ohne Kreide: Die Tafel der Zukunft
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10:35 14.04.2016
Die Schüler wie die der Klasse 3a zeigen sich begeistert von dieser topmodernen Tafel, die funktioniert wie ein Computer mit Touch-Screen-Funktion. Schulleiterin Claudia Böbs (l.) und Lehrer Marcel Hartig (r.) und einige andere Kollegen nutzen dieses Gerät bereits im Unterricht. Quelle: Fotos: Dankert

Kreidetafel war gestern. Heute ist Smart-Board angesagt, die „Tafel“ des digitalen Zeitalters. An einigen Schulen gibt so ein topmodernes Gerät bereits. Jetzt hat ein solches Smart-Board auch an der Gerhart-Hauptmann-Grundschule in Stockelsdorf Einzug gehalten — und schafft damit ganz neue Möglichkeiten der Unterrichtsgestaltung.

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Die Gerhart-Hauptmann-Grundschule in Stockelsdorf hat jetzt ein Smart-Board, das neue Möglichkeiten der Unterrichtsgestaltung bietet — Es ist eine Spende der Ulbrich-Stiftung.

„Die Bedienung ist beim Smart-Board die gleiche wie an einem PC.“ Marcel Hartig, Lehrer

„Die Bedienung ist die gleiche wie an einem PC“, erklärt Lehrer Marcel Hartig. Und die Möglichkeiten, die ein PC auf dem Bildschirm bietet, bietet ein Smart-Board an der großen weißen Wand, die so etwas ist wie die Tafel der Zukunft. Mit einem Klick kann man rasend schnell ein neues Programm öffnen, kann spielend leicht Linien ziehen oder Dreiecke zeichnen und wie von Zauberhand genauso schnell wieder löschen. Alles ohne großen Aufwand und ohne Kreidestaub. Videolektionen zum Beispiel im Fach Englisch, das für die Kinder ab der dritten Klasse auf dem Lehrplan steht, werden dann mal eben in XXL-Größe an die Wand beziehungsweise das weiße Smart-Board geworfen. Und wie am Computer kann man dann den Lehrfilm unterbrechen und später weiterlaufen lassen. „Das ist schon toll“, sagt die Schulleiterin Claudia Böbs, die als Ziel für die Gerhart-Hauptmann-Schule formuliert, alle Klassenräume mit so einem Smart-Board auszustatten. Vor allem auch vor dem Hintergrund, dass an dieser Schule eine DaZ-Klasse (Deutsch als Zweitsprache) unterrichtet wird und ein solches Smart-Board die Lehrmethoden effektiv unterstützen würden. Allerdings wird das wohl noch eine Weile dauern bis das Smart-Board-Ziel an dieser Grundschule erreicht ist. „Wir bemühen uns um Sponsoren“, so die Schulleiterin, denn aus eigenen Mitteln ist die Anschaffung dieser High-Tech-Tafeln nicht zu stemmen, denn so ein Exemplar kostet 7000 Euro.

Das Geld für dieses Smart-Board ist eine Spende der Ulbrich-Stiftung aus Timmendorfer Strand. Die Verbindung zu dieser Stiftung erfolgte durch Stefan Falk, den ehemaligen Kassenwart des Schulvereins der Gerhart-Hauptmann-Grundschule, erklärt Marcel Hartig.

„Und das Gute an diesem Smart-Board ist“, so Hartig, „man kann es auch als White-Board benutzen.“ Also als Tafel mit einem ganz speziellen Stift. Die gute alte Kreide ist Geschichte.

Von Doreen Dankert

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