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Bad Schwartau Schulhof wird bald zur Baustelle
Lokales Bad Schwartau Schulhof wird bald zur Baustelle
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20:35 02.06.2017
Ab Ende Juli wird der Schulhof komplett neu gestaltet. Die Anzahl der Fahrradstellplätze wird sich deutlich erhöhen. Quelle: Foto: Dd
Stockelsdorf

Ursprünglich war der Plan, den Schulhof der Gerhard-Hilgendorf-Schule in zwei Abschnitten neu zu gestalten. Und eigentlich hätte es im Jahr 2016 schon losgehen sollen, aber aus Lärmschutzgründen musste umdisponiert werden. Aus zwei Schritten wird jetzt ein großer Wurf. Das heißt, alles wird in einem Rutsch gemacht. Das nötige Geld – satte 380000 Euro stehen zur Verfügung – wurde bereits von den Gemeindevertretern abgesegnet. Es kann also losgehen – „und das soll es auch schnellstmöglich“, betonte Bürgermeisterin Brigitte Rahlf-Behrmann bei der jüngsten Ausschusssitzung für Schulen, Jugend, Sport, Kultur und Soziales. Ende Juli sollen die Bauarbeiten beginnen laut des Zeitplans, den Planer Dr. Jörn Wagner für die Gesamtmaßnahme erstellt hat. Und zwei Monate später, also Ende September, soll der Schulhof der Gemeinschaftsschule ein komplett modernisiertes Antlitz haben.

Gelände der Hilgendorf-Schule wird komplett erneuert – Zentrale Maßnahme: Fahrradständer.

Schwerpunkt der Umgestaltungsarbeiten ist das Areal im Bereich des Haupttores mit den Parkplätzen und den Fahrradstellplätzen. Letztere standen im Fokus der Ausschusssitzung. Denn die Zahl der Fahrradstellplätze soll deutlich erhöht werden von aktuell 280 auf 350. „Gerade vor dem Hintergrund des Klimaschutzes wollen wir hier ausreichend Stellplätze schaffen“, erklärte Bürgermeisterin Brigitte Rahlf-Behrmann, „denn wir gehen davon aus, dass sich künftig noch mehr Menschen für ein Fahrrad entscheiden“.

Der Planer Dr. Jörn Wagner stellte mehrere Varianten von Fahrradständern vor und erläuterte Vor- und Nachteile. Dabei kristallisierte sich heraus, dass besonders teure Designmodelle im Zweifelsfall nicht wirklich praktisch sind, weil die Räder wegrutschen oder sich stark zur Seite neigen könnten. Und von Sonderanfertigungen hält die Bürgermeisterin auch nichts, „denn da zahlen wir ja doppelt und dreifach“.

Von den auf dem Markt angebotenen Fahrradständern, die Wagner vorstellte, wurden insbesondere zwei von den Ausschussmitgliedern genauer betrachtet: Beta XXL und Langer L15. Das sind Modelle, die auch der Allgemeine Deutsche Fahrradclub empfiehlt. Der wichtigste Unterschied zwischen diesen beiden Modellen ist, dass bei Beta XXL die Vorderräder abwechselnd ebenerdig und etwas erhöht in einen Bügel gestellt werden, damit die Lenker sich nicht berühren. Zudem hat dieses Modell auch einen zweiten großen Bügel, um auch den Rahmen anschließen zu können.

Eine Anschlussmöglichkeit für den Rahmen hat das Modell Langer L15 nicht, dafür stehen hier aber alle Räder ebenerdig. „Dass der Rahmen nicht angeschlossen werden kann, das ist eigentlich das, was nicht gewollt ist“, erklärt Schulleiter Karsten Lemke. Denn gar nicht so selten sei es so, dass manche Fahrradbesitzer nur noch ihr Vorderrad wiederfinden im Fahrradständer, weil der Rahmen nicht angeschlossen werden konnte. Und deshalb ist letztlich die Entscheidung für Beta XXL gefallen.

Doreen Dankert

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