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19:13 16.09.2016
Engagiertes Konzert des Newa-Ensembles in Stockelsdorf. Quelle: gal

Das „Newa-Ensemble – Aus Russland mit der Liebe“ hat in der gut gefüllten Stockelsdorfer Kirche nach einführenden Worten von Pastor Hans Kilian ihr reizvolles Programm „Inspirationsstunde“ präsentiert. Am Anfang führten die St. Petersburger Künstler meditativ-besinnliche, spirituelle, transzendente, mystische orthodoxe liturgische Gesänge vor.

Einen Kontrast zu den geistlichen Klängen servierten die Künstler mit ausdrucks- und gehaltvollen klassischen Werken von Alexander Gurilyov, M. Bulachov und Romanzen von Michail Glinka.

Alexander Lwowitsch Gurilyov (1803-1858) war ein russischer Komponist. Er lebte in Russland als Orchestermusiker und später als Komponist. Er komponierte über 200 Lieder, die sich in Russland und darüber hinaus großer Beliebtheit erfreuten. Michail Glinka (1804-1857) war ein russischer Komponist und Pianist und schrieb die erste russische Nationaloper „Das Leben für den Zaren“ (1836). Er stammte aus einer wohlhabenden Gutsbesitzerfamilie und erhielt eine hervorragende Ausbildung auf literarischem und musikalischem Gebiet, wie dies in besseren Kreisen Russlands üblich war. 1842 traf er in Paris mit Hector Berlioz zusammen, der einige seiner Werke dirigierte.

In Stockelsdorf folgten schwungvolle, rasante und fröhliche Tanzlieder, melodiös-eingängige Arbeitslieder und originelle russische Volkslieder voller Vitalität. Pastor Hans Kilian erwähnte in seiner Einführung, dass das Ensemble traditionell seit zwanzig Jahren die Stockelsdorfer Kirche besuche. Zum Schluss sagte er, dass man bei dieser Veranstaltung Geistliches und Volkstümliches gekonnt zusammengeführt habe, wie es auch Martin Luther gelungen sei. Im nächsten Jahr werde das Luther-Jahr gefeiert, wobei es dazu im November drei Seminarabende geben werde. Er dankte den Künstlern für das herrliche Liedgut, es sei anrührend gewesen, Fremdes zu hören. Olga Romanovskaja bot dabei einen ausdrucks- und gehaltvollen Alt, spielte virtuos und brillant Klavier und ergänzte die Präsentation als Leiterin mit erhellenden Kommentaren. Marina Tschernousova besaß einen hellen, lichten und klaren Sopran und war in den Höhen sicher. Der Bariton von Boris Kozin war farbenreich und harmonisch.

gal

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