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Bad Schwartau Sieben neue Filme für die Leinwand
Lokales Bad Schwartau Sieben neue Filme für die Leinwand
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20:17 15.08.2016
Mit der Verfilmung des Bestsellers von Hape Kerkeling „Ich bin dann mal weg“ wird das Programm des Seniorenkinos 2016 beendet. Alle Filme beginnen um 14 Uhr, Eintritt kostet für jeden fünf Euro. Quelle: Fotos: Archiv
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Bad Schwartau

Die Macher vom Seniorenkino haben mal wieder ganze Arbeit geleistet, denn das Programm für das zweite Halbjahr 2016 steht. Zustande gekommen ist der bunte Film-Mix durch eine Befragung der Kino-Gäste viele Monate vorher. 25 Kinofilme standen als Vorschläge zur Auswahl. Und in der Auswertung der Antworten haben die Verantwortlichen vom Seniorenkino sich dann für jene Filme entschieden, die in der Gunst des Publikums besonders viele Punkte bekamen. Sieben Filme an der Zahl sind es im zweiten Halbjahr von August bist Dezember.

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Im 30. August geht es um die Anfänge der Frauenbewegung in England.

Der Startschuss für das zweite Halbjahr auf der Leinwand ist bereits vor Kurzem erfolgt mit dem deutschen sozialkritischen Spielfilm „Das Mädchen Rosemarie“ aus dem Jahre 1959 (die LN berichteten).

Weiter geht es noch in diesem Monat, nämlich am 30. August, mit dem englischen Historiendrama „Suffragetten – Taten statt Worte“. 2015 kam dieser Film über die Anfänge der Frauenbewegung in England in die Kinos. Meryl Streep spielt darin die intellektuelle Anführerin der Bewegung, die das ganze Elend der unterdrückten Frauen zu Beginn der Industrialisierung aufzeigt.

„Ein Mann namens Ove“ wird am 20. September gezeigt. Es ist die Verfilmung des gleichnamigen schwedischen Erfolgsromans. Ove (gespielt von Rolf Lassard, bekannt als Kommissar aus den Mankell-Krimis) ist Witwer, der darauf achtet, dass die zahlreichen teils ärgerlichen Verbote eingehalten werden. Er verliert aus Altersgründen seine Arbeit und beschließt, seine geliebte verstorbene Frau im Jenseits zu treffen.

„Das Tagebuch der Anne Frank“ wird am 11. Oktober gezeigt. Im Mittelpunkt dieser Literaturverfilmung von 2016 steht das Tagebuch des 13-jährigen jüdischen Mädchens, das mit ihrer Familie in Amsterdam versteckt und 1942 von den Nationalsozialisten gefunden und im KZ Bergen-Belsen ermordet wurde.

Romantisch und mit Herzschmerz geht es weiter am 1. November, wenn Clint Eastwood und Meryl Streep auf der Leinwand erscheinen im US-Filmdrama von 1995 „Die Brücken am Fluss“. Es ist die Geschichte einer Farmersfrau aus Iowa. Als ihr Ehemann mit den beiden Kindern zu einer Landwirtschaftsausstellung reist, kommt ein Unbekannter vorbei und fragt nach dem Weg. Aus dieser Begegnung entwickelt sich eine unerfüllte Liebesbeziehung.

Nächster Film: am 22. November. Der französischer Liebesfilm „Birnenkuchen mit Lavendel“ aus dem Jahre 2016. Eine junge Witwe mit zwei Kindern versucht nach dem Tode Ihres Mannes den Hof mit Birnenbäumen und Lavendel weiter zu führen. Ein Nachbar hat ein Auge auf sie geworfen und würde gerne mit ihr zusammenleben. Aber durch einen Unfall mit ihrem Kombi auf dem Weg zum Markt lernt sie einen jungen Mann kennen, der unter einem Asperger-Syndrom leidet. Sie lädt ihn in ihr Haus ein und bekommt dadurch einen Mitbewohner, der hilfreich ist, aber auch für Verwicklungen sorgt.

Der Filmreigen des zweiten Halbjahres 2016 endet am 13. Dezember. Hape Kerkelings Bestseller-Roman „Ich bin dann mal weg“ schildert die Pilgerwanderung auf dem Jakobsweg im Norden Spaniens. Der Schauspieler Devid Striesow begibt sich auf den beschwerlichen Weg, den Hape Kerkeling auf Anraten seiner Großmutter unternommen hat, obwohl sein Arzt Schonung und Ruhe verordnete. Der Sportmuffel Hape lernt Stella (gespielt von Martina Gedeck) und die britisch Journalistin Lena kennen. Er verliert beide jedoch nach kurzer Zeit wieder aus den Augen und wandert den steinigen, steilen Weg alleine weiter. Er quält sich in den engen, überfüllten Pilgerherbergen herum und will den Fußmarsch abbrechen, als er wieder auf seine früheren Begleiterinnen Stella und Lena trifft. Mit Elan und neuem Mut setzt er seinen Weg fort und erreicht glücklich sein Ziel.

„Die Erfolgsgeschichte SeniorenKino lebt ungebrochen fort“, sagt Peter Seedorf vom Vorstand des Seniorenkinos. Zugleich macht Seedorf darauf aufmerksam, dass die Abstände zwischen den Filmen, die alle im Movie Star Bad Schwartau gezeigt werden, auf drei Wochen verkürzt haben und so manchmal zwei Filme in einem Monat laufen. Die Organisatoren Elisabeth Kremer, Ute Nagel und Peter Seedorf freuen sich über jeden Besucher der SeniorenKino-Filme. Am Ende dieses Jahres werden es in der Geschichte des Seniorenkinos rund 15000 Besucher sein.

ln/DD

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