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Bad Schwartau Sorgenfreies Konzert in der Stockelsdorfer Kirche
Lokales Bad Schwartau Sorgenfreies Konzert in der Stockelsdorfer Kirche
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20:31 29.10.2013
Susanne Sohayegh und Johannes Peters- Drewelies begeisterten das Publikum. Quelle: gal
Stockelsdorf

Zeit haben, seine freie Zeit genießen — oder doch in Sorge um die nächste Zeit sein, um unsere Finanzierung und um unsere Angehörigen? Im Rahmen interessanter und reizvoller Texte und Gedanken wurde jetzt unter dem Motto „sans souci — ohne Sorge“ in der gut gefüllten Kirche zu Stockelsdorf nach der Begrüßung durch Pastorin Almuth Jürgensen ein anspruchsvolles Konzert für Querflöte und Cembalo geboten.

Es erklangen dabei Sonaten aus der Zeit und vom Hofe Friedrichs II., der damals jeden Sommerabend Kammermusiken im Schloss Sanssouci veranstaltete, bei denen er sich als hervorragender Flötensolist profilierte. Friedrich II. (1712-1786) komponierte schon als Kronprinz und so stand seine originelle und fantasievolle Sonate in C-Dur neben einer melodiösen und eingängigen Sonate in e-moll seines Flötenlehrers Johann Joachim Quantz (1697-1773) auf dem abwechslungsreichen Programm. Nach Friedrichs Krönung zum König 1741 war Carl Philipp Emanuel Bach (1714-1788) Konzertcembalist am Hofe, dessen eindrucksvolle und stimmungsreiche Sonate in D-Dur für Flöte und Cembalo zu hören war.

Am Anfang des interessanten Konzerts stand allerdings das Stück eines Zeitgenossen Friedrichs II., des großen Georg Friedrich Händel (1685-1759), der in einer anderen Metropole Europas, in London, gefeiert wurde. Aus seiner Jugendzeit wurde dessen feierliche und meditativ-besinnliche „Hallenser“ Sonate in a-moll präsentiert.

Susanne Sohayegh, Querflöte, und Johannes Peters-Drewelies, Cembalo, spielten virtuos und brillant und wirkten gut zusammen. Sie hatten auch bei schwierigen Passagen keine Probleme.

In der textlichen Mitte des Programms las die Diakonin Maren Griephan einfühlsam und nuanciert die anheimelnde Geschichte „Frau Meier, die Amsel“ von Wolf Erlbruch aus einem Kinderbuch zum Thema „Sorgen“ und den Abschnitt „vom Sorgen“ aus der Bergpredigt mit eigenen wertvollen Gedanken, die zum weiteren Nachdenken anregten. Mit einem Abendgebet klang die Veranstaltung schließlich aus.

Die Zuschauer zeigten sich sehr angetan. Sabine Ortmann aus Stockelsdorf und Jan Boeckmann aus Lübeck hatte das kulturelle Ereignis sehr gefallen. „Fantastisch“, lautete das Urteil.

gal

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