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Bad Schwartau Spenden für Stockelsdorfer Kinder
Lokales Bad Schwartau Spenden für Stockelsdorfer Kinder
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23:15 05.09.2013
Manfred Beckmann (v.l.) und auch die Hortkinder freuen sich über die Spende, die Andreas Gurth symbolisch übergab. Quelle: Foto: DD

Besonders häufig beweisen in Stockelsdorf Spender ein besonders großes Herz für Kinder. Gut bekannt für sinnvolle und nachhaltige Unterstützung ist da die Bluhme-Jebsen-Stiftung. Mit einem großzügigen Zuschuss von 7000 Euro hat die Stiftung die Anschaffung eines Neunsitzers für den Hort Villa Kunterbunt in der Villa Jebsen überhaupt erst ermöglicht.

Dieses Fahrzeug wird laut Manfred Beckmann, Vorsitzender vom Kinderförderverein „Haus der Gartenzwerge“, dringend benötigt, um Kinder von vielen Schulen in Stockelsdorf nach dem Unterricht abzuholen.

Außerdem ist Mobilität erforderlich, „um unsere pädagogischen und sportlichen Projekte im Hort zu unterstützen und um gegebenenfalls Mittagessen damit zu transportieren“, erklärte Beckmann am Mittwochabend bei der symbolischen Schlüsselübergabe. Überreicht wurde der Schlüssel von Andreas Gurth, der im Stiftungsvorstand sitzt, an Manfred Beckmann.

Der Gesamtpreis für den neuen Wagen liegt bei knapp 24 000 Euro. Für den alten Wagen lief nach vier Jahren der Leasingvertrag aus, so dass entschieden werden musste — den alten per Kauf zu übernehmen oder einen neuen Neunsitzer anzuschaffen. Da die Bluhme-Jebsen-Stiftung aber keine Leasingverträge bezuschusst, hatte die Vereinsführung einen Neukauf beschlossen und bei der Stiftung einen Zuschuss für die Anzahlung von 10 000 Euro beantragt. „Ohne den Zuschuss von der Stiftung hätten wir keinen neuen Neunsitzer erwerben können“, so Beckmann, der sich ausdrücklich bei Andreas Gurth für die Spende bedankte. Gurth kündigte indes an, dass die Bluhme-Jebsen-Stiftung noch in diesem Jahr weitere, nicht unerhebliche Spenden in Stockelsdorf überreichen werde. Die Restsumme von 14 000 Euro für den Neunsitzer wird über sechs Jahre vom Förderverein finanziert.

Die Kindertagesstätte Arche Noah wurde praktisch seit der Eröffnung vor 35 Jahren von Friedrich Wichelmann anlässlich seines Geburtstages jedes Jahr mit großzügigen Spenden unterstützt, die vor kurzem unter anderem ein therapeutisches Gestell an der Decke des Aufenthaltsraumes finanzierten. Nach Wichelmanns Tod im März führt seine Tochter Christina Wichelmann-Meyer die Tradition, an der das Herz ihres Vaters hing, weiter. „Er wollte nach seinem Tod keine Blumen, obwohl er die so mochte. Alles sollte den Kindern zukommen“, erzählt die nun verwitwete Ingrid Wichelmann. Die Kinder der Arche Noah sangen jetzt bei der kleinen Spendenübergabe-Feier ein eigens für Friedrich Wichelmann gedichtetes Lied.

„Die Familie Wichelmann hat schon vor meiner Zeit hier der Arche geholfen“, so Kita-Leiterin Dörte Lippold. „Herr Wichelmann hatte immer eine Menge Spaß mit den Kindern, von Anfang an.“ Über die Höhe der Spendensumme vereinbarten beide Seiten übrigens Stillschweigen. Das Vermächtnis Wichelmanns wird so schnell mit Sicherheit aber niemand vergessen.

Doreen Dankert und Flemming Witt

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