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Bad Schwartau Stadtjugendpflege zurück in der Ludwig-Jahn-Straße
Lokales Bad Schwartau Stadtjugendpflege zurück in der Ludwig-Jahn-Straße
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20:19 17.06.2016
Birte Engels-Rettig, Jens Rosehr und Sarah Butt (v.l.) freuen sich über das Ferienpass-Angebot und die Rückkehr in die Ludwig-Jahn-Straße. Quelle: Fotos: Sebastian Prey

Es ist soweit: Gerade rechtzeitig zur Ferienpass-Ausgabe hat die Stadtjugendpflege wieder sein angestammtes Quartier in der Ludwig-Jahn-Straße bezogen. „Wir sind erleichtert und freuen uns sehr. Jugendarbeit ohne Räumlichkeiten ist nicht so einfach“, sagt Birte Engels-Rettig, Koordinatorin für Kinder- und Jugendarbeit. Im August vorigen Jahres musste die Stadtjugendpflege ihr Domizil kurzfristig räumen. Grund: Das Jugendzentrum wurde als Unterkunft für Flüchtlinge benötigt.

Der Ferienpass wird in der Bücherei und Tourist-Info ausgegeben.

Vorübergehend war die Jugendarbeit im Stadtteilzentrum Cleverbrück zentralisiert. Ob der dort begrenzten Möglichkeiten musste auch das Angebot heruntergefahren werden. „Das macht sich auch beim Ferienpass bemerkbar. Bei den Planungen wussten wir ja nicht, ob wir wieder die Ludwig-Jahn-Straße zur Verfügung haben. Entsprechend gibt es diesen Sommer ein etwas ausgedünntes Angebot von 60 Veranstaltungen. In den Vorjahren waren es immer um die 100“, sagt Engels-Rettig. Die Kinder und Jugendlichen müssen dennoch in diesem Sommer keine Langeweile befürchten. „Rein theoretisch gibt es die ganzen Ferien durch jeden Tag Programm. Im Vergleich zu anderen Kommunen ist der Umfang immer noch sehr gut“, betont die Koordinatorin, die mit Andreas Rosehr (44) auch personelle Verstärkung bekommen hat. Rosehr ist staatlich anerkannter Erzieher und in Bad Schwartau nicht ganz unbekannt. „Von 1998 bis 2002 habe ich in der Alten Zwoelf gearbeitet“, so Rosehr, der zuletzt als Schulbegleiter an der Baltic-Gesamtschule tätig war.

Im Jugendzentrum an der Ludwig-Jahn-Straße wurde nach dem Auszug der Flüchtlinge kräftig renoviert. „Alle Räume wurden frisch gestrichen. Zudem haben wir eine ganz neue, großzügige und praktische Küche bekommen. Das ist natürlich toll für unsere gemeinsamen Kochangebote mit Kindern“, berichtet Engels-Rettig. Die Billard-Lounge ist ebenfalls schon geöffnet. „Demnächst kommt auch noch der Kicker wieder her. Der darf natürlich nicht fehlen“, weiß Rosehr, der schwerpunktmäßig die mobile Jugendarbeit übernehmen wird. Das heißt, Rosehr wird mit dem roten Jugendmobil Treffpunkte wie die Skater- und Dirtbahn ansteuern und mit den Jugendlichen ins Gespräch kommen.

Spätestens zum Beginn der Sommerferien soll auch wieder das „Samstags-Café“ im Jugendzentrum an der Ludwig-Jahn-Straße an den Start gehen.

So läuft das mit dem Ferienpass

1 Euro kostet die Gebühr für einen Ferienpass, der in der Stadtbücherei und in der Bürger- und Touristinformation ausgegeben wird. Der Ferienpass mit den eingetragen Wünschen ist bis zum 1. Juli im Jugendfreizeitheim in der Ludwig-Jahn-Straße 7a abzugeben. Dort kann der Pass auch mit den zugeteilten Buchungen wieder vom 19. bis 21.

Juli abgeholt werden.

Neben den 50 abwechslungsreichen Tagesveranstaltungen und zehn Kursen kann das Ferienpass-Team (Sarah Butt, Carola Machinek, Julien Rettig, Jens Rosehr, Birte Engels-Rettig) auch mehrtägige Veranstaltungen und kleinere Ferienfahrten anbieten. „Ein großes Dankeschön geht natürlich auch an die vielen Ehrenamtler, die sich einbringen“, so Engels-Rettig. Neben den Klassiker aus den letzten Jahren, wie zum Beispiel die Ferien auf dem Ponyhof, die Fledermauswanderung und Laubsägearbeiten, sind diesen Sommer auch neue Angebote, wie Bubblesoccer, Bowling oder der Besuch des Jump-House’ in Hamburg mit dabei.

Sebastian Prey

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