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Bad Schwartau Topmoderne Pumpe für eine starke Wehr
Lokales Bad Schwartau Topmoderne Pumpe für eine starke Wehr
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18:12 06.10.2016
Bürgermeisterin Brigitte Rahlf-Behrmann und Ordnungsamtleiter Michael Henk (3.u.4.v.li.) loben den Teamgeist und die Motivation der Horsdorfer Wehr. Quelle: Fotos: Dankert

Dass die Größe eines Ortes keine Rolle spielt, wenn es darum geht, Schlagzeilen zu produzieren, beweist – wieder einmal – Horsdorf. 180 Einwohner hat das Dorf. Und von den Horsdorfern gehören mehr als beachtliche zehn Prozent – nämlich 20 an der Zahl – zur aktiven Wehr. Und die ist ab jetzt technisch noch etwas besser ausgestattet: mit der PFPN Ultra Power 4, also einer Portablen Feuerlösch –Pumpe Normaldruck.

Wehrführer Sven Asmussen erklärt Bürgermeisterin Brigitte Rahlf-Behrmann, wie die neue Pumpe bedient wird.

„Früher hieß das Tragkraftspritze“, so Wehrführer Sven Asmussen. Wie dem auch sei – dieses Gerät gehört zu den modernsten Löschpumpen, die der Markt zu bieten hat. Diese Pumpe „ist bedienerfreundlicher als die alte Pumpe und doppelt so leistungsfähig“, so Asmussen. Die alte Pumpe, die nach 14 Jahren ersetzt wurde, konnte bis zu 1000 Liter pro Minuten pumpen, die neue schafft in der selben Zeit bis zu 2000 Liter.

14200 Euro hat diese Investition gekostet. „Aber wir haben uns diese Pumpe nur ausgesucht“, so Christian Ehmcke, Aktiver in der Horsdorfer Wehr, „bezahlt hat das jemand anders.“ Geldgeber ist die Gemeinde Stockelsdorf, die immer wieder in die Ausstattung aller elf Wehren der Gemeinde investiert. „Natürlich ist klar, dass solche Geräte nicht nur 3,50 Euro kosten“, so Bürgermeisterin Brigitte Rahlf-Behrmann, die mit Ordnungsamtsleiter Michael Henk zur offiziellen Übergabe der Pumpe nach Horsdorf gekommen war. „Aber das hier ist gut investiertes Geld“, so die Verwaltungschefin weiter, „denn das hier nicht nur eine gut ausgestattete Wehr, sondern auch eine sehr leistungsstarke Wehr. Für uns als Gemeinde ist es gut, das zu wissen.“ Für eine Feuerwehr sei es deshalb auch wichtig, eine gute Ausstattung zu haben. Wehrführer Asmussen bestätigt das: „Die Pumpe ist das Herzstück einer jeden Feuerwehr, denn ohne Pumpe kann man kein Wasser fördern. Und ohne Wasser kann man keine Brände löschen.“

Aber im Löschen von Bränden und Managen von anderen Katastrophen haben die Horsdorfer einen erwiesenermaßen recht hohen Standard. „Wir sind hier nämlich ein Vier-Sterne-Schuppen“, erklärt Christian Ehmcke und meint damit, dass die Horsdorfer Wehr bereits die vierte Stufe der Leistungsbewertung Roter Hahn erfolgreich absolviert hat. Das war im Jahr im 2015. In der Gemeinde Stockelsdorf hat bislang nur noch eine Wehr – nämlich die Curauer Wehr – die Stufe vier absolviert, und das bereits vor Horsdorf. Doch die Horsdorfer schicken sich an, an Curau vorbeizuziehen, denn der Termin für Stufe fünf und damit für eine neue Schlagzeile steht bereits: 13. Mai 2017.

Roter Hahn

Um die Schlagkraft einer Wehr unter Beweis zu stellen, können diese sich der Leistungsbewertung Roter Hahn in den Stufen 1 bis 5 stellen. Bis Stufe 4 wird diese Bewertung auf Kreisebene durchgeführt, die Stufe 5 erfolgt auf Landesebene. Bei Erreichen der Stufe 5 wird laut Festlegung in der Gemeinde Stockelsdorf eine Prämie an die Wehr von 300 Euro gezahlt. Die Bürgermeisterin sprach sich dafür aus, diese Summe zu erhöhen.

Doreen Dankert

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