Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Bad Schwartau Vermisst: Familie und Freunde suchen Oliver Karasch
Lokales Bad Schwartau Vermisst: Familie und Freunde suchen Oliver Karasch
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
22:07 26.06.2013
Von Jennifer Binder
Werner Karasch (r.) und Daniel Block bei der Suche nach dem vermissten Oliver. 50 Helfer haben sich dafür in Sereetz versammelt. Quelle: Foto: jen
Anzeige
Sereetz

Fast zwei Wochen ist es her, dass Werner Karasch seinen Sohn Oliver zum letzten Mal gesehen hat. Seit dem 16. Juni wird der 36-jährige Sereetzer vermisst. Angehörige und Freunde machen sich Sorgen; sie haben bereits auf eigene Faust nach dem Mann gesucht. Bisher jedoch ohne Ergebnis.

In der Nacht zu Sonntag, 16. Juni, habe es das letzte Lebenszeichen von seinem Sohn gegeben, berichtet Werner Karasch. Um 3.33 Uhr habe er eine SMS an einen Freund geschickt. Seitdem habe niemand etwas von ihm gehört, sein Handy sei ausgeschaltet. „Er ist sonst immer nach Hause gekommen“, sagt der Vater. Oliver Karasch wohnt bei seinen Eltern.

Bei der Polizei gibt es laut Sprecherin Carola Aßmann bisher keine Hinweise auf einen möglichen Aufenthaltsort des Vermissten. Auf die Steckbriefe, welche die Familie an vielen Orten aufgehängt hat, gab es keine Reaktionen; eine groß angelegte Suchaktion von Freunden und Bekannten blieb Dienstagabend ebenfalls ohne Ergebnis.

„Ich weiß nicht, was passender ist — dass wir leider nichts gefunden haben oder zum Glück“, sagt Daniel Block, der die Suche organisiert hatte. Über 50 Helfer sind seinem Aufruf gefolgt — eine Resonanz, die Vater Werner Karasch sichtlich bewegte.

Oliver kenne er seit seiner Kindheit, erzählt Daniel Block, „er ist damals bei uns ein- und ausgegangen“. Wie weitere Freunde und Angehörige befürchtet er, dass sich der junge Mann etwas angetan haben könnte. Der 36-Jährige habe nichts von zu Hause mitgenommen, sagt sein Vater, und seine Kurzmitteilung habe „nach Abschied geklungen“. Er wünsche sich „Gewissheit — in welche Richtung auch immer“, sagt er und fügt hinzu: „Wir müssen mit dem Schlimmsten rechnen.“ Die Hoffnung, seinen Sohn doch noch lebend zu finden, habe er aber noch nicht aufgegeben — „und die wird auch nicht erlöschen, bevor wir etwas Genaues wissen“.

Wer Hinweise auf den Verbleib von Oliver Karasch geben kann, wird gebeten, die Polizei zu informieren.

jen

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 22:00 und 07:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Bei einer Brandschutz-Schulung lernen Mitarbeiter des Medico Centers in Stockelsdorf unter anderem, wie ein Feuerlöscher richtig benutzt wird.

Jennifer Binder 26.06.2013

Die Bruhn-Stiftung hilft mit einer Spende. Doch der gemeinnützige Verein ist noch lange nicht gerettet.

Sebastian Prey 26.06.2013

Ferienzeit — Urlaubszeit. Grund genug für manche Tierhalter, sich in diesen Wochen von dem eigenen Haustier zu trennen. Dass so etwas dahinter steckt, dachte auch ein Hausbesitzer aus Cleverbrück, als jetzt plötzlich eine Landschildkröte durch seinen Garten wanderte.

26.06.2013
Anzeige