Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Bad Schwartau Viel Spaß, Spannung und Erfahrung im Jugendcamp
Lokales Bad Schwartau Viel Spaß, Spannung und Erfahrung im Jugendcamp
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
19:12 16.08.2016
45 Kinder und Jugendliche von 8 bis 18 Jahren haben mitgemacht beim Jugendcamp der Jugendwehren in Stockelsdorf. Dieses Camp ist international, denn fast die Hälfte der Teilnehmer reiste aus der polnischen Partnergemeinde Okonek an. Quelle: Fotos: Jugendwehr Stockelsdorf (hfr)

Zwar sind zurzeit Ferien, aber auf dem Schulhof der Grundschule Ravensbusch war gerade eine Woche lang richtig viel Betrieb. Hier hat zum wiederholten Male das Zeltlager der Jugendfeuerwehr Stockelsdorf stattgefunden. Ganz genau genommen, ist es ein internationales Zeltlager, denn von den 45 Teilnehmern waren 20 aus der polnischen Partnergemeinde Okonek angereist.

Zur Galerie
Gastgeber für das Zeltlager der Jugendwehren war in diesem Jahr die Jugendfeuerwehr Stockelsdorf – Mit den Gästen aus Polen wurden zahlreiche Aktionen absolviert.

„Wir sind jetzt schon dabei, einen Termin für das Zeltlager 2017 zu finden. Das findet dann in Polen statt.“Alexander Wehowsky, Jugendwart

„Dieses Zeltlager machen wir schon seit 2004 immer für eine Woche in den großen Ferien“, erklärt Alexander Wehowsky, Organisator und Jugendfeuerwehrwart in Stockelsdorf. Und zwar immer abwechselnd einmal in Polen, einmal in Stockelsdorf.

In diesem Jahr war also die Großgemeinde wieder Ort des Geschehens. „Es war eine schöne Zeit“, so Wehowsky, „die Kinder und Jugendlichen hatten viel Spaß, sie haben viel erlebt und auch einiges gelernt in Sachen Feuerwehr“.

Gestartet ist das Camp – jedenfalls für den Cheforganisator Alexander Wehowsky, mit einer Portion Telefonstress. Der Grund: Die Delegation aus Polen hatte einen Tag von der Anreise in Stockelsdorf den Gastgebern in Deutschland mitgeteilt, dass sie nicht wie geplant ihre zwei Zelte dabei haben. Woher also Zelte bekommen? „Ich habe ein paar Stunden lang herumtelefoniert“, sagt Wehowsky, „denn alle Wehren brauchen ihre Zelte zurzeit selber“. Schließlich hat es doch noch geklappt – die Jugendwehr Eutin hatte noch zwei Großraumzelte zur Verfügung.

Zum Duschen und für sonstige Bedürfnisse hat die Gemeinde die sanitären Anlagen der Sporthalle Ravensbusch zur Verfügung gestellt. Frühstück und Abendessen gab es in den Räumen der Feuerwehr Mori, welche mit einer Küche ausgestattet ist. Und zum Mittagessen sind die Campteilnehmer und ihre Betreuer jeden Tag in das Senioren- und Therapiezentrum Eichenhof gegangen. „Die haben dort für uns mitgekocht“, so Wehowsky, „und nicht nur das – der Eichenhof hat das Mittag für uns sogar gesponsert“.

Auf dem Aktionsplan standen neben der feuerwehrtechnischen Ausbildung, wie Schnelligkeitsübung, Löschangriff oder Kistenstapeln mit der Drehleiter, auch Ausflüge ins Dräger-Museum, in den Hansapark, ins Bundesgrenzschutzmuseum oder in die Schwimmhalle nach Norderstedt.

Überraschend war für Alexander Wehowsky und viele andere Stockelsdorfer, dass die polnische Jugendwehr diesmal mit mehr Mädchen als Jungen vertreten war. Die Stockelsdorfer Jugendwehr hatte sechs Mädchen unter ihren Campteilnehmern. Mit der Verständigung habe es keine Probleme gegeben. „Die Kinder gehen da sowieso viel unbefangener ran und verständigen sich auch mit Händen und Füßen“, so Wehowsky. Und für alles andere konnte der polnische Jugendwart sehr gut Deutsch und ein Mitglied der Wehr Stockelsdorf dank seiner polnischen Wurzeln fließend polnisch. „Verständigung war überhaupt kein Problem“, sagt Alexander Wehowsky. Und schon jetzt sei man auf der Suche nach einem Termin für das Camp im Sommer 2017. Dann fahren die Stockelsdorfer nämlich in die Partnergemeinde Okonek.

Doreen Dankert

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Karate-Großmeister Andreas Flindt ist zum wiederholten Mal von einem großen internationalen Turnier mit Edelmetall zurückgekommen.

16.08.2016

Für Menschen, die an einer unheilbaren Erkrankung leiden sowie für deren Angehörige bietet das Helios Agnes Karll Krankenhaus jeden vierten Dienstag im Monat eine Palliativsprechstunde an.

16.08.2016

Infos über Allergien in der Naturheilkunde Stockelsdorf. Das „Alchemilla Heilpraktiker-Zentrum“ im Medico Gesundheitszentrum Stockelsdorf lädt ein zu einer „After-Work- Sprechstunde“.

16.08.2016
Anzeige