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Bad Schwartau Von der Komödie bis zum Western
Lokales Bad Schwartau Von der Komödie bis zum Western
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18:30 14.01.2017
„Frühstück bei Monsieur Henry“: Studentin Constance zieht bei Rentner Henry Voizot ein und kümmert sich um ihn.

Ganz unterschiedliche Filme haben es in diesem Halbjahr auf die Liste des Seniorenkinos geschafft. Aus insgesamt 25 Filmen hat das Team acht ausgewählt, die von Januar bis Juni im Bad Schwartauer Movie Star Kino gezeigt werden.

Die Organisatoren des Seniorenkinos haben für das kommende Halbjahr wieder unterschiedliche Filme ausgesucht.

Das neue Programm beginnt am kommenden Dienstag, 17. Januar, mit dem brandaktuellen deutschen Spielfilm „Willkommen bei den Hartmanns“ aus dem vergangenen Jahr. Mutter Hartmann (Senta Berger) hat ohne Abstimmung mit ihrem Mann (Heiner Lauterbach) beschlossen, einen Flüchtling aus dem Heim zu holen und in ihrer Familie aufzunehmen. Eine große Komödie mit turbulenten Episoden.

„Mahana – Eine Maori-Saga“ steht dann am 7. Februar auf dem Programm. Zwei Schafscherer-Familien in Neuseeland, Mahana und Poata streiten um die Vormachtstellung im Gewerbe. Der junge Simeon Mahana verliebt sich in eine Tochter aus der Poata-Familie und löst damit prompt eine neue Fehde aus. Der wahre Grund für den Streit tritt auf einmal zu Tage und reißt alte Wunden auf.

Beim nächsten Seniorenkino am 28. Februar steht dann ein Film aus heimatlichen Gefilden auf dem Programm: „Ostfriesisch für Anfänger“. Dieter Hallervorden spielt den Bilderbuch-Ostfriesen Uwe Hinrichs, der nur platt spricht. Der total griesgrämige, traurige, eingeborene Küstenbewohner, der alles Fremde ablehnt, wandelt sich zum offenen, lebenslustigen, hilfreichen Mitbewohner. Er entdeckt, dass die Menschen mit anderer Hautfarbe und fremder Religion sind, wie er selbst.

Es geht weiter im Programm am 21. März mit dem französischen Film „Frühstück bei Monsieur Henry“ mit Claude Brasseur in der Hauptrolle. Die Studentin Constance will ihren Eltern, Betreiber eines Gemüsestands, nach durchgefallener Führerscheinprüfung beweisen, dass sie aber ihre Prüfungen an der Uni in Paris schaffen kann. Sie ergattert ein Zimmer in der Wohnung des älteren Henry Voizot, dessen Sohn jemand sucht, der sich um seinen Vater etwas kümmern soll. Aber das Ganze geht nicht ohne Verwicklungen ab.

Am 11. April entführt das Drama „Ein halbes ganze Jahr“ die Zuschauer in die USA. Die Romanverfilmung erzählt von der zufälligen Begegnung einer jungen Frau, die ihre Anstellung in einem Café verliert und durch das Arbeitsamt vermittelt, eine Stellung als Pflegerin annehmen muss. Sie soll den an einen Rollstuhl gebundenen, querschnittsgelähmten Will Traynor betreuen. Zu Beginn ihre neue Aufgabe wird sie von ihrem Schützling unfreundlich und abweisend behandelt. Durch ihre aufmerksame, einfühlsame Pflege wird Will zugänglicher und offener. Das folgende Drama ist zugleich ein Liebesfilm ohne Happy End.

„Unterwegs mit Jacqueline“ ist ein Film aus Frankreich, der auch in Algerien spielt. Gezeigt wird der amüsante Streifen am 2. Mai. Die Hauptdarsteller sind der Bauer Fatah und seine Kuh Jacqueline. Fatah ist in seinem Dorf ein Außenseiter, der wegen der Anhänglichkeit von seiner Kuh verspottet wird. Dann bekommt er eine Einladung, mit seiner Kuh zur Landwirtschaftsausstellung nach Paris zu reisen. Seine Dorfbewohner genehmigen ihm einen Kredit für die Fahrt in die französische Metropole. Das ungleiche Paar erlebt seltsame Abenteuer und eine überraschende Heimkehr in ihrem Dorf.

„Jenseits von Afrika“ – Dieses wunderbare US-amerikanische Filmerlebnis aus dem Jahre 1985 ist am 23. Mai auf vielfachem Wunsch der Seniorenkino-Zuschauer wieder im Programm. Meryl Streep, Robert Redford und Klaus Maria Brandauer spielen in einer grandiosen Natur eine Liebesgeschichte zwischen einer Frau und zwei Männern. Der Film erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter sieben Oskars und sechs Golden Globes.

Zum Abschluss des Halbjahresprogramms wird am 13. Juni die Neuauflage des Westerns „Die glorreichen Sieben“ gezeigt. Viele Zuschauer werden sich erinnern an den gleichnamigen Film aus dem Jahre 1960 mit Yul Brynner, Steve McQueen, Charles Bronson und Horst Buchholz. Von den Darstellern der Neuauflage ist wohl der bekannteste Denzel Washington. Die Einwohner einer Kleinstadt in New Mexico werden von einem Geschäftemacher kontrolliert und erpresst. Sie rufen sieben Männer, allesamt Revolverhelden, mit sehr unterschiedlichen Fähigkeiten zu Hilfe. Die glorreichen Sieben versuchen alles, die Stadt von der Gewaltherrschaft zu befreien.

Die Organisatoren des Seniorenkinos hoffen auch 2017 auf ein erfolgreiches Jahr. Gemeinsam mit 450 Besuchern und Kinobetreiber Lars Roman Paech hatten die Organisatoren Elisabeth Kremer, Ursula Nagel und Peter Seedorf im Dezember auf den bisherigen Erfolg mit einem Glas Sekt angestoßen und sich für die Treue herzlich bedankt.

Der Eintritt zu den Filmen beträgt für alle Altersgruppen fünf Euro.

LN

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