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Bad Schwartau Weihnachtsmarkt in ganz neuem Gewand
Lokales Bad Schwartau Weihnachtsmarkt in ganz neuem Gewand
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07:21 10.11.2017
So wuselig soll der Bad Schwartauer Weihnachtsmarkt in diesem Jahr nicht mehr aussehen. Der Zwergenwald kommt in die Markttwiete, Buden und Karussells kommen auf den Markt. Quelle: Foto: Ews,hfr
Bad Schwartau

Damit werde das „Gewusel in der Markttwiete“ beendet, erklärte Bürgermeister Uwe Brinkmann. Dies sei ein Wunsch der Gewerbetreibenden gewesen. Die Freiräume in „Bad Schwartaus neu gestalteter guter Stube“ werden jedoch nicht frei bleiben: Erstmals werden die 27 Häuser des beliebten Zwergenwaldes in der Markttwiete errichtet. Ordnungsamtsleiter Bernd Kubsch hat bereits mehrere Standortbegehungen durchgeführt, um die Zwergenhäuser, „das, was Bad Schwartau am Wichtigsten ist“, so Brinkmann, perfekt positionieren zu können. Am Europaplatz wird ein Glühweinstand stehen. „Von dort aus können die Besucher dann durch die Twiete Richtung Markt schweifen, sich an den Wichteln erfreuen und in die Geschäfte strömen“, erklärte der Bürgermeister das angedachte Konzept.

6 Tage lang sind auch wieder die Kunsthandwerker aus dem Erzgebirge in der Vorweihnachtszeit in Bad Schwartau zu Gast. Der Markt in der Krummlandhalle findet vom 6. bis 11. Dezember statt. Der Weihnachtsmarkt und Zwergenwald in der Innenstadt öffnen bereits am 27. November.

Für die neue Gestaltung des Weihnachtsmarktes zeichnet ein alter Bekannter verantwortlich. Rolf Niehuesbernd, der schon in der Vergangenheit zahlreiche Bad Schwartauer Feste prägte, wird die Stadt mit seinem Fachwissen unterstützen. Niehuesbernd hat das Rennen bei der Ausschreibung gemacht. Allerdings war er laut Bürgermeister Brinkmann auch der einzige Bewerber.

Das bedeutet aber nicht, dass alles so bleibt wie bisher. „Wir haben uns schon Gedanken gemacht und ins Zeug gelegt“, sagt Rolf Niehuesbernd, der sich vor allen Dingen auch darüber freut, dass es gelungen ist, mit den Wochenmarkt-Beschickern eine Lösung zu finden. „Wir teilen uns ganz einfach den Markt“, erklärt Niehuesbernd, der für den Weihnachtsmarkt mit insgesamt 30 Ausstellern rechnet.

„Wir sind noch in einigen Verhandlungen, aber es sieht ganz gut aus“, berichtet Niehuesbernd, der natürlich auch an der Vorgabe „Vereinheitlichung der Ausstellerbuden“ gearbeitet hat. „Das ist natürlich nicht so einfach. Ein Zuckerwattewagen oder Imbiss benötigen ganz andereVoraussetzungen als ein Kunsthandwerker. Das äußere Erscheinungsbild wird aber ähnlich sein. Alle Stände werden mit einem Giebel versehen“, kündigt Niehuesbernd an.

Mit der gerade erst neu erbauten Weihnachts-Lounge will Niehuesbernd einen weiteren Dollpunkt in der Weihnachtsmarktzeit setzen. „Die großzügige 120 Quadratmeter große Lounge bietet sich wunderbar auch für Weihnachtsfeiern von Firmen und Vereinen an“, frohlockt Niehuesbernd, der mit der neuen Lounge jüngst auf dem Möllner Herbstmarkt erfolgreich Premiere feierte. „Die Leute waren begeistert.“

Von Ilka Mertz und Sebastian Prey

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