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Bad Schwartau Werke-Mix: Fünf Künstlerinnen stellen aus
Lokales Bad Schwartau Werke-Mix: Fünf Künstlerinnen stellen aus
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08:05 31.07.2017
Surreal sind die Werke, wie die „Danziger Revue“, von der gebürtigen Polin Brygida Figwer-Bronk. Quelle: Fotos: Hfr, Ibu

Von surreal bis Aquarell: Besucher können sich auf eine sehr abwechslungsreiche neue Schau freuen. In der Asklepios Klinik wird eine Gemeinschaftsausstellung von fünf Künstlerinnen gezeigt. Alle sind Mitglied im Förderverein Bildende Kunst Ostholstein. Die Künstlerinnen zeigen rund 40 Bilder in unterschiedlichen Techniken und Stilrichtungen. Die Bandbreite reicht von gegenstandsfreier Malerei über gegenständlich-abstrahiert bis zum Surrealismus.

Neue Schau des Fördervereins Bildende Kunst Ostholstein in der Asklepios Klinik: Eröffnung ist am 2. August.

Von Wiltrud Frauke Gehlen aus Heiligenhafen findet sich auf einem der Acrylgemälde auf Segeltuch ein in Gräsern versteckter „Glückskäfer“. Sie nennt den Malstil poetischen Realismus – Eindrücke von (Traum-) Reisen, Landschaften, Figuren und Visionen in Ruhe und Bewegung. Sie malt seit der Kindheit, angeregt durch die Bilder ihres Großvaters Poppe Folkerts, der als Spätimpressionist, See- und Küstenmaler über Norddeutschland hinaus bekannt war.

Monika Prang aus Neuratjensdorf malt vorwiegend in Aquarell. Ihre Motive findet sie in der Region: Strand, Steine, Leuchttürme, aber auch Pflanzen und Fantasiebilder sind bei ihr zu finden. In der Ausstellung fängt sie zum Beispiel die Dämmerung mit „Abendstimmung am See“ ein. Die Bilder von Brygida Figwer-Bronk aus Scharbeutz fallen auf durch Surreales: Augen und Grimassen sind vermengt mit fiktiven Pflanzen und fabelhaften Wesen. „Ursprung“, „Währenddessen“ oder „Turm der Träume“ hat sie ihre Bilder genannt, in denen sich viel entdecken lässt.

Marion Gronowsky aus Hamberge geht noch heute gern mit Malerrucksack in die Natur. In der Asklepios Klinik sind großformatige Werke zu sehen, unter anderem ein „Bergdorf im Morgennebel“; auf anderen sind verarbeitete Höhlenzeichnungen zu finden. Gronowsky lehrt Aquarelltechnik unter anderem an der Volkshochschule Stockelsdorf.

Gabriele Dwars aus Pönitz, die sich seit 2008 intensiver der Kunst widmet, zeigt ebenso Aquarelle in der Klinik – Stillleben, Tierporträts oder Blumen gehören zu ihrem ausgewählten Repertoire, wie das Werk „Stockrosen“. Motive findet sie dabei auch schon mal, nachdem sie die Zeitung durchgeblättert hat. Die Eröffnung der Schau des Fördervereins ist am kommenden Mittwoch, 2. August, um 19.30 Uhr. Die Werke sind bis zum 27. Oktober zu sehen. Öffnungszeiten: täglich von 9 bis 18 Uhr. Weitere Infos gibt es auf den Seiten der Künstlerinnen oder des Vereins: www.willa.de, www.monikasgalerie.de, www.bronk-art.de, bildendekunstoh.wordpress.com.

Irene Burow

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