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Bad Schwartau Zwei Künstlerinnen — eine Ausstellung
Lokales Bad Schwartau Zwei Künstlerinnen — eine Ausstellung
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19:13 05.04.2016
Brita Klang hat sich der gegenständlichen Malerei verschrieben. Die Künstlerin liebt leuchtende Farben.

Sehr farbenfroh geht es zu ab heute im Museum der Stadt Bad Schwartau. Denn in einer Gemeinschaftsausstellung präsentieren die beiden Künstlerinnen Brita Klang und Zoja Peters einen Teil ihrer Werke. Landschaften, maritime Motive, Tiere, Blumen, Stillleben und zum Teil abstrakt Angehauchtes erwartet die Besucher des Museums bis Ende des Monats. Rund 35 Kunstwerke werden dort gezeigt. „Ich bringe am Tag der Bilderhängung immer ein paar Werke mehr mit als am Ende hängen“, verrät Brita Klang, „denn man weiß nie so genau, für wie viele Bilder Platz ist.“

Brita Klang und Zoja Peters stellen ab heute im Museum der Stadt Bad Schwartau farbenfrohe Werke aus.

Bis zum 28. April

Die Ausstellung im Museum dauert bis zum 28. April. Geöffnet ist das Museum dienstags bis donnerstags von 10 bis 13 und von 14 bis 17 Uhr sowie sonntags von 14 bis 17 Uhr.

Und die Stockelsdorferin Brita Klang hat ebenso wie ihre Künstlerkollegin Zoja Peters aus Ahrensbök schon eine Menge Erfahrungen in Sachen Kunstausstellungen. Angemeldet war eigentlich nur Zoja Peters für die Ausstellung im Museum, aber da beide Frauen sich privat kennen, „habe ich Brita einfach gefragt, ob sie mit mir zusammen ausstellen möchte“, erklärt die gebürtige Lettin.

Gesagt, getan. „Wenn man eine solche Ausstellung zu zweit organisiert, dann ist es eben auch etwas entspannter“, gesteht Brita Klang. Überwiegend helle und leuchtende Farben, die von guter Laune im Leben künden, verwenden beide Künstlerinnen in ihren Bildern. Und beide arbeiten mit Acryl und Öl. Doch bei der Wahl der Motive wird die jeweils eigene Handschrift deutlich.

Während sich Brita Klang der gegenständlichen Malerei widmet, sind die Werke von Zoja Peters eher Dokumente von Impressionismus, manchmal auch eine Mischung aus Impressionismus und abstrakter Malerei. Wenn man weiß, dass Zoja Peters über den bekannten Maler und Kunstlehrer Alexander Ignatkov zur Kunst gekommen ist, dann wird dieser Zusammenhang deutlich.

„Das Abstrakte ist nicht so meine Welt“, gesteht Brita Klang, „das ist für mich ein Spielen mit den Farben. Bei anderen spricht mich abstrakte Malerei schon an, aber für mich selbst werde ich damit nicht warm.“

Bei der Suche nach Motiven hat Brita Klang irgendwann den Hund entdeckt. „Mich reizen dabei die verschiedenen Rassen, die ich male, und das ist durchaus kritisch gemalt“, sagt die Stockelsdorferin, die sich ebenso wie Zoja Peters als Autodidaktin der Kunst widmet. „Ich will auf diesen Bildern zeigen, was man aus dem Wolf gemacht hat.“

Wenn Zoja Peters, die diplomierte Russisch-Lehrerin, auf Motiv-Suche geht, dann hat sie eigentlich immer ihre Kamera dabei und hält fest, was ihr gefällt. Das ist dann die Basis für ihre Bilder. So ähnlich funktioniert das auch bei Brita Klang: „Aber es ist so, dass auf dem gemalten Bild immer mehr Farbe ist, als auf dem Foto“, sagt sie.

Wer will, kann sich schon heute Abend ab 19 Uhr bei der Vernisssage im Museum ein Bild von den Bildern machen.

Von Doreen Dankert

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