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Lokales Hochzeitstrubel im Großen Saal
Lokales Hochzeitstrubel im Großen Saal
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19:33 15.01.2019
Neues Opernprojekt: „Trotz Flöten und Geigen – eine Traumhochzeit“. Quelle: MHL
Lübeck

Philip Bartels liebt das Neuartige und ist bekannt für seine experimentellen Musiktheater-Projekte. Und das, was sich der Schweizer Regisseur zusammen mit MHL-Professor Robert Roche überlegt hat, war nicht unbedingt leicht verdaulich. „Zu Beginn des Semesterprojektes waren wir alle erst mal sehr skeptisch“, erinnert sich Jeremy Almeida Uy an den Probenbeginn. Der 29-Jährige liebt das klassische Opernfach und sieht dort auch seine berufliche Zukunft. Entsprechend fiel sein Unbehagen aus, als dem Bachelorstudenten der Musikhochschule Lübeck (MHL) Chanson- und Max Raabe-Literatur vorgelegt wurde. „Doch mit der Zeit entstand bei uns so eine Dynamik und so eine Freude an den Arrangements, dass auch wir ,Klassiker’ inzwischen alle hinter den Stücken stehen“, resümiert der gebürtige Reinbeker. Sein Gesamturteil: „Ich find’ es super.“

Das neueste Opernprojekt unter dem Titel „Trotz Flöten und Geigen – eine Traumhochzeit“ der Musikhochschule Lübeck, das an diesem Sonnabend, 19. Januar, um 19.30 Uhr sowie am Sonntag, 20. Januar, um 17 Uhr im Großen Saal der MHL, zu hören sein wird, ist als „Pasticcio“ angelegt. Rund 40 Stücke – von der mittelalterlichen Motette bis hin zur Solo-Arie, von Schlager und Schnulze über Kunst- und Volkslied bis hin zum Chanson und Musical – werden geboten. Auch Pop-Musik findet darin ihren Platz. „Denn musikalisch sollte eigentlich alles vertreten sein, was so bei Hochzeiten gesungen wird“, erläutert Roche. Acht Sängerinnen und Sänger sowie vier Instrumentalisten als „Hochzeitskapelle“ mischen mit. „Ich hoffe jedenfalls, dass unser Beitrag die Leute eher zum Heiraten anregt, und nicht zu sehr abschreckt“, merkt der MHL-Dozent noch schmunzelnd an.

Michael Hollinde

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