Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Lauenburg 1,48 Millionen Euro für Sportheim
Lokales Lauenburg 1,48 Millionen Euro für Sportheim
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
20:13 13.11.2017
Bürgermeisterin Ute Borchers-Seelig macht mit Vertretern der anderen Beteiligten den Weg für den Neubau des Sporthauses an der Schwarzenbeker Schützenallee frei. Quelle: Foto: Hm

„Ich bin sehr erleichtert, dass es nun endlich losgeht“, sagte Bürgermeisterin Ute Borchers-Seelig. Fast genau zwei Jahre ist es inzwischen her, dass ein Feuer das Vereinsheim an der Schützenallee vernichtete. Die Flammen vernichteten auch 99 Jahre Geschichte des SC Schwarzenbek. Ursache für das Feuer war möglicherweise Brandstiftung.

Ein Großfeuer hatte im Oktober 2015 das Sportlerheim des SC Schwarzenbek vernichtet. Quelle: Foto: Tja

Historie

Ein Feuer, ausgelöst möglicherweise durch Brandstiftung, vernichtete Ende Oktober 2015 das 60 Jahre alte Vereinsheim des SC Schwarzenbek. Die Brandursache konnte nicht geklärt werden.

Der Sportverein wollte den Neubau ursprünglich in Eigenregie erstellen. Die Mitglieder stimmten aber dagegen.

Ursprünglich hatte der SC Schwarzenbek selbst geplant, dass Vereinsheim in Kooperation mit der Stadt wieder aufzubauen. 330000 Euro waren für den 200 Quadratmeter großen Neubau an anderer Stelle veranschlagt worden. Doch die Mitglieder stimmten auf einer mit 57 Anwesenden nur schlecht besuchten Veranstaltung gegen die Pläne in Eigenregie.

Daher war die Stadt am Zug. Nach langen Diskussionen wurde entschieden, dass nicht nur ein Gebäude mit sechs Gruppen-Umkleideräumen und Räumen für Trainer, Lehrer, Schiedsrichter und Platzwart sowie Toiletten gebaut, sondern auch ein 60 Quadratmeter großer Multifunktionsraum integriert wird.

„Aufgrund der Vorgaben durch die Versicherung durfte die Größe des alten Gebäude nur um maximal 15 Prozent überschritten werden“, sagte Architekt Holger Junge. Dies habe man auch voll ausgereizt. Die Stadt hatte mehr als ein Jahr mit der Versicherung über die Kostenübernahme gestritten. Denn durch die gestiegenen Anforderungen an Neubau-Gebäude durch die Energieeinsparverordnung hatten sich die Kosten vervielfacht. Zu den technischen Anforderungen gehört auch eine extrem leistungsfähige Lüftungsanlage. Das waren Kosten, die die Versicherung zunächst nicht tragen wollte.

Allein die zweite Runde mit den Gutachtern der Versicherung habe ein Jahr in Anspruch genommen, bedauerte Bürgermeisterin Borchers-Seelig. Zuletzt hätten Auflagen der Unteren Naturschutzbehörde des Kreises den Beginn der Arbeiten um Monate verzögert. Der Neubau wird rund 1,48 Millionen Euro kosten.

Holger Marohn

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 22:00 und 07:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Jetzt ist es amtlich, zumindest närrisch: Der „Burgmeister“ laut Siegel hat die Etherneburg, mit der die Schnakenbeker Jecken in die fünfte Jahreszeit feiern, abgesegnet. Eine „Baurechtliche Burgbaugenehmigung“ prangt an dem Bauwerk.

13.11.2017

Bei der 3. Regionalkonferenz zum Thema Integration hat der Kreis Herzogtum Lauenburg Sprach- und Kulturmittler, die sich in verschiedenen Organisationen und Verbänden für die Integration einsetzen, mit Ehrenurkunden ausgezeichnet. Laudator war Schauspieler Paul Frielinghaus.

13.11.2017

Ein großer Teil der Kosten für den Teilneubau des Berufsbildungszentrums in Mölln bleibt im Kreis. Die Müssener Firma Riewesell hat die Ausschreibung der Rohbauarbeiten gewonnen.

13.11.2017
Anzeige