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Lauenburg 170000 Euro Förderung für Möllner Firma
Lokales Lauenburg 170000 Euro Förderung für Möllner Firma
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18:34 24.10.2018
Die Möllner Firma Agrosom hat für ihre Beteiligung an einem Projekt zur Emissionsminimierung in der Landwirtschaft 170000 Euro Fördermittel erhalten. Quelle: LN-Archiv
Mölln

Grund zur Freude im Erdgeschoss der Möllner Stadtmühle, in den Räumen der Firma Agrosom: Der Tierfuttermittelhersteller erhält 170000 Euro vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft für seine Beteiligung am Projekt „Senkung der Methan- und Stickstoffemissionen in der Milcherzeugung durch innovatives Fütterungscontrolling und –management. Das Projekt soll einen Beitrag zur Steigerung der Produktion und zur Senkung der Emissionen in der Milcherzeugung leisten.

Das auf drei Jahre angelegte Projekt wird von verschiedenen Einrichtungen und Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft angewandt. Neben dem Tierfutterspezialisten Agrosom aus Mölln sind unter anderem die Universität Kiel sowie der Deutsche Verband für Leistungs- und Qualitätsprüfungen an dem bundesweit einmaligen Projekt beteiligt“, berichtet der CDU-Bundestagsabgeordnete Norbert Brackmann, nachdem ihn das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft über die Förderung informiert hat.

„Landwirtschaft strebt nach Innovation“

„Dieses Projekt zeigt, dass die Landwirtschaft nicht stehen bleibt, sondern nach Innovationen strebt, in Bewegung ist und neue Ideen entwickelt, um nicht nur eine optimalere Milchproduktion zu erreichen, sondern auch einen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz zu leisten“, sagt der CDU-Politiker. „Deshalb freue ich mich besonders über die Förderung und die damit verbundene Auszeichnung für unser Möllner Unternehmen, die eine treibende Kraft des Projektes ist“, sagt der lauenburgische Bundestagsabgeordnete.

„Im Rahmen des Projekts werden deutschlandweit 30 Pilotbetriebe über zwei Jahre hinweg durch eine besondere Fütterungsberatung betreut. Dabei werden die exakten Fütterungsdaten und Methanemissionen der Kuh erhoben, ausgewertet und mit den Daten über die Milchleistung und Milchqualität verknüpft. So soll ein optimales Fütterungsmanagement erprobt werden, welches man über eine Web-Plattform allen Landwirten zur Verfügung stellt“, erklärt Brackmann.

LN

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