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Lauenburg 18 Millionen für Reinbeks Klinik
Lokales Lauenburg 18 Millionen für Reinbeks Klinik
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20:13 26.04.2016

Das auch von vielen Bürgern des Südkreises genutzte St.-Adolf-Stift in Reinbek beginnt jetzt mit einem Investitionsvolumen von rund 18 Millionen Euro seine in der Krankenhausgeschichte bisher größte Baumaßnahme mit drei Teilabschnitten und setzt damit einen langfristigen Masterplan um. Die Gesamtbaumaßnahme läuft voraussichtlich bis 2020.

Der symbolische Spatenstich erfolgte nach einer Rede von Geschäftsführer Lothar Obst und Architekt Thomas Jansen im Beisein von rund 80 Mitarbeitern aus dem Krankenhaus, von ausführenden Baufirmen und dem Reinbeker Rathaus auf der Fläche des ersten Bauabschnittes auf der Südseite des Krankenhauses. Dort entsteht eine neue Zentrale Sterilgut-Versorgung mit einer Vergrößerung der Intensivstation und des Postoperativen Aufwachraumes; im Untergeschoss wird die Cafeteria vergrößert und im ersten Obergeschoss entsteht eine neue Dienstraumgruppe der Medizinischen Klinik mit Chefarzt-Sekretariat.

Der zweite Bauabschnitt auf der Nordseite umfasst eine acht Betten große Intermediate-Care (IMC)- Einheit als Überbauung der Eingangshalle sowie den Rückbau und die Umgestaltung der jetzigen behelfsmäßigen Internistischen Notaufnahme zu einer regulären Bettenstation.

Mit dem dritten Bauabschnitt entsteht im Patienten-Garten in unmittelbarer räumlicher Anbindung an die Radiologie die neue Zentrale Notaufnahme mit einer neuen Zufahrt der Rettungsfahrzeuge um den östlichen und südlichen Klosterkonvent.

„Mit dem Masterplan können wir sowohl die operativen Leistungen als auch die internistische Versorgung und insbesondere die Notfallmedizin für die Patienten deutlich verbessern“, so Lothar Obst, Geschäftsführer des Krankenhauses Reinbek. Zum Investitionsvolumen über 18 Millionen Euro steuert das Land Schleswig-Holstein insgesamt neun Millionen Euro bei (4,5 Millionen Euro aus Krankenhaus-Baumitteln und weitere 4,5 Millionen Euro aus Fördermitteln für Geräteanschaffungen). Den Rest investiert der Krankenhausträger des St.-Adolf-Stiftes, der Elisabeth-Vinzenz-Verbund.

Die Projekte im Detail

Die Erweiterungen vollziehen sich an drei verschiedenen Punkten: Die neue Zentralsterilisation mit gleichzeitiger Erweiterung der Intensivstation und des Aufwachraums südlich des weißen Hauptgebäudes ist der erste Block. In einer Zentralsterilisation werden OP-Instrumente und -zubehör hygienisch für die nächste Verwendung aufbereitet.

Zweiter Bereich ist die Überwachungsstation oberhalb der Eingangshalle. Wurden bereits in den letzten Jahren das zweite und dritte Obergeschoss mit einer neuen Geburtshilfe beziehungsweise Dialyseabteilung aufgestockt, so wird jetzt auch die Eingangshalle überbaut, das erste Obergeschoss bis zur Gebäudekante auf der Nordseite vorgezogen und eine neue Überwachungsstation, eine sogenannte Intermediate-Care-Einheit (IMC) mit acht neuen Betten aufnehmen. Seit fast 20 Jahren arbeitet das Krankenhaus Reinbek ununterbrochen mit dem auf Krankenhausbau spezialisierten Architektenbüro Tönies, Schroeter und Jansen (tsj), Lübeck, zusammen.

In einem Teil des jetzigen rückwärtigen südlichen Patientengartens wird in den nächsten Jahren eine neue Zentrale Notaufnahme (ZNA) entstehen, die direkt an die Radiologische Abteilung angebunden wird. So ergibt sich eine neue Klosterumfahrt im Osten und Süden des jetzigen Konvents.

LN

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