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Lauenburg 300 Besucher hören, wie kleine Leute Platt schnacken
Lokales Lauenburg 300 Besucher hören, wie kleine Leute Platt schnacken
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20:32 06.07.2017
Meinhard Füllner lobt die Kostüme der Kinder aus Müssen. Hier überreicht er Tom Olrogge die Urkunde. Quelle: Fotos: Grombein
Mölln

Zusammen mit der lauenburgischen Plattdeutschbeauftragten Helga Walsemann hat Kreispräsident Meinhard Füllner im Augustinum den Plattdeutschpreis „Lütte Lüüd snackt Platt“ an teilnehmende Kindergärten und Spielgruppen verliehen. Beide möchten damit den Gebrauch des Plattdeutschen auch in der vorschulischen Erziehung anregen und fördern. Ein kleines Programm über jeweils zehn Minuten mit Liedern, Spielen, Sketchen oder Sprüchen op Platt hatten die Teilnehmer einstudiert.

Wettbewerb „Lütte Lüüd snackt Platt“ sorgt für vollen Theatersaal in Mölln.

„Das Plattdeutsche ist etwas fürs Herz. Es bringt etwas Gefühlvolles in unsere Gesellschaft, mit dem sich die Menschen identifizieren können“, erklärte Füllner im voll besetzten Theatersaal des Wohnstifts. Er danke auch ausdrücklich den Erzieherinnen und Betreuern der Kindertagesstätten, die bereits viel mit dem normalen Arbeitsalltag zu tun hätten und sich noch immer die Zeit nehmen würden, die Plattdeutsch-Projekte anzugehen.

Die Kinder bekamen kleine Preise und eine Urkunde. Durch die Veranstaltung führte im Wesentlichen Ingrid Schulze vom Plattdüütsch-Forum im Kreis Herzogtum Lauenburg. Unterstützung bei den Vorbereitungen gab es auch von Inge Pusback und Elke Feddersen. Auch Thorsten Börnsen, Leiter des Zentrums für Niederdeutsch, hatte nur lobende Worte für die Kinder übrig. Er brachte den gesamten Saal inklusive Eltern dazu, ein wenig auf Plattdeutsch zu rappen. Musik gab es auch von Peter Paulsen, ebenfalls Mitglied im Niederdeutschbeirat, an der Gitarre.

Fünf teilnehmende Einrichtungen wurden von der Jury geehrt. Die Kita Spatzennest aus Mustin, der Kinderspielkreis Müssen, die Martin-Luther-Kita aus Mölln, die Kita Regenbogen aus Geesthacht und die Kita St. Thomas aus Grünhof-Tesperhude überzeugten die Veranstalter mit ihren Kostümen, mit ihrer Aussprache und mit ihrer Spielfreude. Im Publikum verfolgte auch Möllns Bürgermeister Jan Wiegels die Veranstaltung. Für die Aufführungen der Kinder, die teilweise als Tiere verkleidet waren, gab es im Stiftstheater des Augustinums reichlich Applaus. Etwa 300 Kinder, Angehörige und Erzieher verfolgten die Preisverleihung.

Florian Grombein

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