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Lauenburg 360 Rennradler am Heidbergring
Lokales Lauenburg 360 Rennradler am Heidbergring
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21:18 15.08.2016
Beim dritten „Rad Race“ auf dem Geesthachter Heidbergring waren 360 Radfahrer am Start. Sie fuhren in kleinen Gruppen um die Wette, der pro Runde letzte Fahrer schied jeweils aus. Quelle: Fotos: Timo Jann
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Geesthacht

360 Starter waren beim dritten „Rad Race“ am Wochenende auf dem Geesthachter Heidbergring am Start. Im „Last man standing“-Modus fuhren sie in verschiedenen Klassen ihre Sieger aus. Der jeweils langsamste Fahrer pro Runde schied in den Vorläufen aus, die besten Radler qualifizierten sich für die Finalläufe. Der 900 Meter lange Rundkurs bot dabei ein spezielles Ambiente und besondere Herausforderungen für die Fahrer. So konnte der Börnsener Triathlet Jens Naundorf, der den Geesthachter Hachede-Triathlon organisiert und als Polizist arbeitet, in seinem Vorlauf gleich als erster Teilnehmer die Sachen packen.

900 Meter langer Rundkurs mit besonderem Ambiente – Viele internationale Gäste am Start in Geesthacht.

Ergebnisse

Die Veranstalter haben sämtliche Ergebnisse der Qualifikationsrennen, der Vorläufe und der Finale sowie ein erstmalig ausgetragenes Mannschaftszeitfahren aufgeschlüsselt.

• Zu sehen sind die Ergebnislisten auf der Homepage www.rad-race.com

im Internet

„Das ist hier schon wirklich speziell“, berichtete Valentin Schmitt aus Weimar. Er war mit seinem 18 Jahre alten Rennrad am Start und musste mit vollem Einsatz gegen die Fahrer mit ihren nur sieben Kilo schweren Hightech-Rädern ankämpfen. „Das ist wirklich krass hier auf der Strecke“, sagte er. Auch sein Kumpel Lukas Beck war beim Rad Race am Start. „Der kleine Minianstieg in den Kurven vor der Zielgeraden ist extrem fies“, sagte Beck. Aus dem Windschatten kämpften sich die hinteren Fahrer oft vor der langen Geraden an den vorderen Fahrern vorbei – und sorgten so für deren Ausscheiden, obwohl diese zunächst lange geführt hatten.

„Ja, man muss schon sehr taktieren, aber Kraft und Ausdauer dürfen bei unseren Rennen natürlich nicht fehlen“, sagte Christiane Borgmann vom Organisationsteam des Rennens. Neben ihr gehören der Gruppe elf Freunde an, die das Spektakel seit einigen Jahren bundesweit organisieren. „Unser Ziel dabei ist es, auf Strecken zu kommen, die sonst nicht für Radrennen vorgesehen sind“, sagt die Organisatorin. Nach dem Heidbergring geht es am kommenden Wochenende durch die Hamburger Mönckebergstraße. Beck und Schmitt sind da auch wieder am Start – nach einer Woche Trainingslagerurlaub an der Ostsee. Die schnellsten Fahrer legten einen Durchschnitt von 46 Stundenkilometern hin – das ist ohne viel Training nicht zu machen.

Das „Rad Race“ lockte Gäste aus ganz Deutschland, aber auch aus England, Tschechien, Frankreich und Italien nach Geesthacht.

Timo Jann

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