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Lauenburg 44 Medaillen für Lebenshilfewerk
Lokales Lauenburg 44 Medaillen für Lebenshilfewerk
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11:17 13.06.2018
Carmen Müller holte bei den Special Olympics eine Goldmedaille im Radrennen. Auch ihre Teamkollegen Ulrike Rühmling (2. v. r.), Ralf Müller (3. v. l.) und Thomas Ahrends (2. v. r.) holten Edelmetall. Trainer Karl-Heinz Schultz (Mitte) und Stephan Krüger (r., beide LHW) dankten dem Chef von „BodyMed“, Torsten Winkels, fürs Sponsoring. Quelle: Foto: Grombein
Mölln

„Wir sind besonders dankbar dafür, dass unsere Radfahrer beim Spinning im Studio ,BodyMed’ teilnehmen durften“, sagt Karl-Heinz Schultz, Leiter der Gemeinschaft Verpflegung und Catering beim LHW. Der Trainer fährt mit seinen Schützlingen seit vielen Jahren zu den Special Olympics. Die erste Teilnahme war 2012 in München. Weil er selbst in seiner Freizeit passionierter Radsportler ist, ergab es sich irgendwann, dass er ein Team des LHW für die Special Olympics zusammenstellte und trainierte.

In diesem Jahr waren die Radfahrer wieder überaus erfolgreich. 13 Goldmedaillen, zehnmal Silber und viermal Bronze gewannen die 13 Radsportler des LHW Mölln-Hagenow. Die sieben Leichtathleten holten dreimal Gold, fünfmal Silber und zweimal Bronze. Die sechs Schwimmer aus dem LHW-Team eroberten einmal Gold, viermal Silber und zweimal Bronze.

Thomas Ahrend vom LHW in Mölln siegte im Radrennen über 25 Kilometer und gewann Gold. Auch Carmen Müller vom LHW holte eine Goldmedaille mit dem Rennrad – über die Distanz von 5 Kilometern.

Über die Strecke von 10 Kilometern holte die Möllnerin die Silbermedaille. Ihr Teamkollege Ralf Müller, der nicht mit ihr verwandt ist, holte bei den Herren über 5 Kilometer Gold. Silber ergatterte er mit dem Rennrad auf der 10-Kilometer-Distanz. Die 47-jährige Ulrike Rühmling vom LHW holte bei den Damen die Goldmedaille über die Distanz 15 Kilometer.

„Es sind nicht die ersten Special-Olympics, bei denen wir antreten“, sagt Thomas Ahrens. Die Vorbereitung unter freiem Himmel sei aufgrund des langen Winters erst spät losgegangen. Deshalb sei es optimal gewesen, sich mehrmals in der Woche auf den Spinning-Fahrrädern im Studio „BodyMed“ fit halten zu können.

Ebenfalls in Kiel dabei war die Rollstuhlfahrerin und erfolgreiche Sportlerin Inga Orlowski aus Breitenfelde. Sie engagierte sich als Helferin und gab den Organisatoren der Special Olympics ein ausführliches Interview. „Als ich hörte, dass Special Olympics nach Schleswig-Holstein kommen, wollte ich unbedingt dabei sein. Die Stimmung, die Athletinnen und Athleten, die Freude an allen Ecken, die Geschichten – das macht die Special Olympics aus“, erklärte sie.

Interview mit Inga Orlowski unter www.kiel-2018.specialolympics.de/news/2018/05

Der Wettkampf

Etwa 4600 Athleten waren im Mai bei den 11. Nationalen Sommerspielen für Menschen mit geistiger Behinderung in Kiel in 19 Disziplinen gestartet. Hinzu kamen Betreuer, Helfer, Schiedsrichter, andere Gäste – insgesamt etwa 13500 Menschen.

Die Special Olympics gelten als das größte Sportfest Deutschlands 2018. Auch 46 Sportler der Vorwerker Diakonie in Lübeck haben teilgenommen und sind mit 23 Medaillen heimgekehrt: 13 Mal Gold, fünf Mal Silber und fünf Mal Bronze.

 fg

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