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Lauenburg 500 000 Euro Schaden: Großbrand in Geesthacht
Lokales Lauenburg 500 000 Euro Schaden: Großbrand in Geesthacht
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22:45 20.06.2016
Ein Schuppenbrand breitete sich am Verschwisterungsring auf zwei Carports und Einfamilienhäuser aus. Quelle: Fotos: Tja
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Geesthacht

70 Feuerwehrleute bekämpften den Brand mehrere Stunden lang. Es gab drei Verletzte und einen Schaden von 500000 Euro. Die Ursache des Feuers am Verschwisterungsring ist noch unklar. Gegen 22.25 Uhr hatten Anwohner das Feuer bemerkt. Wahrscheinlich war es im Schuppen im Garten eines Einfamilienhauses ausgebrochen. Um 22.27 Uhr wurde Geesthachts Feuerwehr mit dem Stichwort „Schuppenbrand“ alarmiert. Schnell waren die Retter unterwegs. „Schon auf dem Weg zur Feuerwache war die hoch aufsteigende schwarze Rauchwolke über der Einsatzstelle zu sehen. Es war klar, dass da mehr los sein muss“, erklärte Feuerwehrchef Sven Albrecht. Noch auf dem Weg zum Verschwisterungsring meldete die Leitstelle dann über Funk, dass der Brand auf ein Wohnhaus übergegriffen hätte.

Mit brenzligen Situationen kennt sich Peter Bodes, der Leiter des Kampfmittelräumdienstes der Hamburger Feuerwehr, aus: Doch einem Großbrand, dem auch sein Haus ...

Als die ersten Feuerwehrleute am Brandort waren, brannten der Schuppen, zwei Carports mit Auto und Motorrad und die daran grenzenden Einfamilienhäuser. Gruppenführer Jörg Obermüller erkundete die Lage und teilte seine Kollegen dann in zwei Trupps ein: Zum Schutz des hinteren Einfamilienhauses vor den lodernden Flammen von außen, vorne schickte er einen Trupp, der sich durch Atemschutzgeräte schützte, zur Brandbekämpfung in das schon vom Erdgeschoss bis in den Dachstuhl hoch brennende Haus. Außerdem wurde die Drehleiter aufgebaut und von oben gelöscht.

„Es war klar, dass wir zusätzliche Einsatzkräfte brauchen, deshalb haben wir gleich die Wehren aus Grünhof-Tesperhude und Lauenburg nachalarmiert“, so Albrecht. In der engen Straße war es keine leichte Aufgabe, den Einsatz zu entfalten.

Peter Bodes: „Die Feuerwehr hat getan, was sie konnte, dennoch sind die Schäden nicht unerheblich. Jetzt müssen wir sehen, wie es weitergeht.“ Das Haus des Sprengmeisters benötigt wohl ein neues Dach, das Haus der Nachbarn könnte ein Totalschaden sein. Auch vier Autos – darunter der Dienstwagen des Sprengmeisters – wurden zerstört.

 tja

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