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Lauenburg 73-Jähriger verunglückt tödlich an Bord eines Motorbootes
Lokales Lauenburg 73-Jähriger verunglückt tödlich an Bord eines Motorbootes
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22:14 24.11.2016
Einsatz am Donnerstagabend in Geesthacht: Feuerwehrleute mussten die Leiche eines Mannes von Bord seines Motorbbootes bergen. Quelle: Timo Jann
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Geesthacht

Erst nach Stunden wurde er vermisst und entdeckt. Da kam jede Hilfe zu spät. Nur 150 Meter Luftlinie entfernt war es bereits am Mittwoch zu einem tödlichen Arbeitsunfall gekommen, als ein 24-Jähriger bei Wartungsarbeiten in einem Schwimmponton erstickt war.

Angehörige hatten am Donnerstagabend den 73-Jährigen vermisst. Er war zuhause in Reinbek überfällig und nicht erreichbar. Bruder und Sohn des Vermissten fuhren nach Geesthacht, um nachzusehen. Der Reinbeker hatte sich für Arbeiten an Bord des Motorbootes abgemeldet. An Bord des im Winterlager mit Planen eingehausten Bootes entdeckte der Bruder den hilflosen Mann. Sofort wurden Feuerwehr und Rettungsdienst angefordert, doch die Hilfe kam zu spät. Vermutlich war der Mann in seiner Notlage kollabiert und letztendlich erstickt.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zu den Hintergründen des Unglücksfalls aufgenommen.

Von Timo Jann

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