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Lauenburg 82 Ratzeburger Senioren wählten ihre neue Vertretung
Lokales Lauenburg 82 Ratzeburger Senioren wählten ihre neue Vertretung
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20:27 17.03.2016
Der neue Ratzeburger Seniorenbeirat mit (hi. v. l.) Bürgervorsteher Ottfried Feußner: Jürgen Möller, Arno Lehnhardt, Dr. Friedemann Roeßler, Rolf Peters, Bürgermeister Rainer Voß (nicht im Beirat). Vorn v. l.: Harald Mix, Roswitha Struensee, Jürgen Pfeiffer, Günter Deutschmann, Manfred Sack.

Die Stadt Ratzeburg hat einen neuen Seniorenbeirat. Ähnlich groß wie schon vor drei Jahren war auch dieses Mal die Beteiligung an der Wahl dieses die Politik beratenden Gremiums im Rathaus. Insgesamt 82 wahlberechtigte Bürger, die mindestens seit drei Monaten ihren ersten Wohnsitz in der Kreisstadt haben, zählte Lutz Jakubczak, zuständiger Fachbereichsleiter Schulen, Sport, Familie, Jugend und Senioren. Der Ratssaal war bis auf den letzten Platz besetzt.

Seniorenbeirat der Kreisstadt besteht aus neun Mitgliedern — „Rechtsstaatlicher“ Kandidat fiel durch — Nur eine Frau dabei.

So geht es weiter

Der oder die Vorsitzende des Seniorenbeirates wird — wie auch die Verantwortlichen für einzelne Aufgabenfelder — in der konstitutierenden Sitzung des Gremiums am Montag, 11. April, um 15 Uhr im Rathaus gewählt.

In der Stadtvertretersitzung am nächsten Montag wird über die erfolgreiche Wahl berichtet und diese ordnungsgemäß bestätigt.

Bürgermeister Rainer Voß leitete die Wahl, begrüßte alle Anwesenden und erklärte die Formalitäten.

In den Wahlvorstand wurden Armin Balowski, Ludwig Kindermann, Klaus Lankisch, Egbert Schenk und Dieter Damerow gewählt, die ihre Aufgaben gewissenhaft und mit zum Teil lauter und deutlicher Stimme (Balowski) erfüllten.

Insgesamt 13 Damen und Herren wurden aus der Vollversammlung für die Mitgliedschaft im Seniorenbeirat vorgeschlagen, drei sagten aber von vornherein ab. Die übrigen zehn wetteiferten um die vorhandenen neun Plätze: Günter Deutschmann (76) war Polizeibeamter, erst beim BGS, dann bei der Landes-, schließlich bei der Kriminalpolizei bis zu seiner Pensionierung 1999.

Im Seniorenbeirat der Stadt ist er seit etlichen Jahren tätig, seit 2009 ist er auch einer der „Bankdirektoren“, die sich ehrenamtlich um den Zustand der städtischen Bänke kümmern. Der 72-jährige Rolf Peters war bis zur Pensionierung bei der Stadt Ratzeburg beschäftigt. Harald Mix (69), ebenfalls Ex-Bundespolizist, bewarb sich auf Anraten seines damaligen Kollegens, Bürgervorsteher Ottfried Feußner, um einen Sitz im Seniorenbeirat, dem er seit 2007 angehört. Auch er ist einer der „Bankdirektoren“. Jürgen Möller ist mit 78 der älteste Bewerber, auch er ist seit zwei Wahlperioden im Beirat.

Der gebürtige Bayer (Oberpfälzer) Arno Lehnhardt (69) war ebenfalls (seit 1982) bei der Bupo und bislang Ansprechpartner für Senioren auf dem Wochenmarkt. Roswitha Struensee ist die einzige Frau in der Runde, sie kümmert sich vor allen Dingen um den Öffentlichen Personennahverkehr im Sinne der Senioren. Jürgen Pfeiffer (65) war als Nachrücker in den letzten Beirat gerutscht und hat sich wiederbeworben. Manfred Sack möchte gern eine Denk- und Handlungswerkstatt von und für Senioren begründen, Dr. Friedemann Roeßler (68), bislang Vorsitzender des Beirats, wurde von seinen Kollegen für eine erneute Kandidatur überredet. Alle diese wurden in den Beirat gewählt. Nicht gereicht hat es dagegen für Norbert Hinz. Nach dessen Vorstellung hatte Bärbel Kersten (SPD) die Versammlung darauf hingewiesen, dass er Mitglied in der Rechtsstaatlichen Liga und Parteigänger des einzigen Rechtsextremen im Kreistag, Kay Oelke, sei.

Von Joachim Strunk

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