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Lauenburg 90 neue Kitaplätze für Schwarzenbek
Lokales Lauenburg 90 neue Kitaplätze für Schwarzenbek
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20:44 11.10.2016
Kreispräsident Meinhard Füllner (CDU), Architekt Claus Breuer, Kita-Leiterin Madeleine Blank, Bürgermeisterin Ute Borchers-Seelig sowie Rainer Laskowski und Peter Krüger vom ASB freuen sich über die Eröffnung der neuen Kita. Quelle: Fotos: Holger Marohn

Die Stadt Schwarzenbek investiert weiter in die Kita-Versorgung. Im Norden der Stadt ist gestern die Kindertagesstätte „Heuweg“ mit 90 Plätzen nach nur zwei Jahren nach der Interessensbekundung durch die Johanniter offiziell eingeweiht worden. Ihren Betrieb hatte die Einrichtung bereits mit Beginn des Kitajahres zum 1. August aufgenommen. Die Kita Heuweg ist die achte Kindertagesstätte in der Europastadt und die dritte Einrichtung, die die Johanniter betreuen.

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Johanniter eröffnen dritte Einrichtung in der Europastadt – Nur zwei Jahre für Bewerbung, Planung und Bau.

Kitas in Schwarzenbek

8 Kindertagesstätten gibt es in Schwarzenbek. Allein drei davon betreut die Johanniter Unfall-Hilfe.

Die Evangelische Kirchengemeinde ist Träger der Kindertagesstätten St. Elisabeth in Nordost und St. Franziskus am Ernst-Barlach-Platz.

Der Arbeiter-Samariter-Bund betreut neben der „Kichererbse“ und der Kita „Konfetti“ auch den Fette-Betriebskindergarten „Knöpfchen“.

„Die Johanniter Unfall-Hilfe ist für uns ein guter verlässlicher Partner“, sagte Schwarzenbeks Bürgermeisterin Ute Borchers-Seelig. In der Kita Heuweg ist auf 870 Quadratmetern Platz für jeweils drei Krippengruppen und drei Elementargruppen. Vor zwei Jahren hatten die Johanniter in der ehemaligen Realschule die Kita „Pavillon“ eröffnet, vor vier Jahren in der ehemaligen Centa-Wulff-Förderschule das „Traumland“.

Kreispräsident Meinhard Füllner lobte den Bau der Kita als Schaffung „wichtiger sozialer Infrastruktur“ in dem neuen Baugebiet. Es sei beeindruckend, wie schnell das alles entstanden sei, so Füllner.

Angesichts der Diskussion um Elternbeiträge für die Kita-Plätze mahnte Füllner, die qualitativen Ansprüche weiter hochzuhalten. Gleichzeitig räumte der Kreispräsident ein, dass die Elternbeteiligung ein schwieriges Thema sei. In dem Zusammenhang kritisierte der CDU-Politiker die Ankündigung der Landesregierung, die Eltern ab dem kommenden Jahr um 100 Euro bei den Kitagebühren zu entlasten. „Es würde mehr bei den Kindern ankommen, wenn dieses Geld direkt an die Kitas gegeben würde“, sagte Füllner.

1,84 Millionen Euro hat der Bau der Wiesenkita gekostet. Der Bund beteiligte sich mit 440000 Euro, vom Land kamen 940000 Euro. Der Kreis steuerte 243000 Euro bei. Die Johanniter Unfall-Hilfe finanzierte den Rest von 217000 Euro. Letzterer Anteil zuzüglich Finanzierungskosten wird später anteilig auf die laufenden Kosten umgelegt.

ASB-Vertreter Peter Küpper freute sich über die neue Einrichtung. Angeboten würden Betreuungszeiten für Krippen- und Kindergartenkinder von 6.30 bis 17.30 Uhr. Noch offen ist allerdings der endgültige Name der Kita. „Heuweg“ sei bislang nur der Arbeitstitel. „Wir haben derzeit einen Findungsprozess für einen Namen laufen“, sagte Küpper. Favorit sei derzeit „Wiesenkinder“. Allerdings müsse auch sichergestellt sein, dass der neue Name keine Verwechslungsgefahr mit sich bringe. So gibt es in Büchen die „Wiesenkita“.

Holger Marohn

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