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Lauenburg Action in neun Metern Höhe: Saisonstart in Hochseilgärten
Lokales Lauenburg Action in neun Metern Höhe: Saisonstart in Hochseilgärten
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20:17 30.03.2016

Auf gehts: Der Hochseilgarten am Feldherrnhügel ist zu Ostern in die neue Saison gestartet. „Der TÜV war hier und hat alle Anlagenteile abgenommen“, freut sich Andreas Krebs, der den Hochseilgarten gemeinsam mit Sascha Franck leitet. Einen zweiten Hochseilgarten betreibt das Duo noch in Lütjensee (Kreis Stormarn), eine dritte Anlage ist gerade im Bau.

Carlotta (6) hatte zum Saisonstart viel Spaß im Hochseilgarten am Elbufer bei Geesthacht. Quelle: Timo Jann
Sicher: Carlotta (6).
Carlotta (6) hatte zum Saisonstart viel Spaß im Hochseilgarten am Elbufer bei Geesthacht. Quelle: Timo Jann
Sicher: Carlotta (6).

Grundsätzlich gesichert

In luftiger Höhe spielt die Sicherheit eine wichtige Rolle. Auf dem Parcours wird jeder mit Beckengurt und Seil gesichert. Mit einem Karabinerhaken wird das Seil in ein Stahlseil geklinkt und bleibt beweglich, um den Parcours zu meistern.

„Es ist super, aber einige Hindernisse sind auch ganz schön schwierig“, berichtete Carlotta. Die Sechsjährige aus Hamburg kletterte als eine der ersten in dieser Saison mit ihrer Schwester Emilia (8) über den Parcours.

„Bei uns gibt es einen Parcours für Kinder ab sechs Jahren und insgesamt drei Höhenstufen“, erklärt Krebs. 1000 Meter sind zurückzulegen, wenn man auf dem 8000 Quadratmeter großen Areal alle 100 Hindernisse absolviert. „Man sollte mit etwa zweieinhalb bis drei Stunden für einen kompletten Durchgang rechnen.“ Bis in eine Höhe von neun Metern — inklusive mehrerer Seilbahnen — ist die Strecke zwischen den Kiefern am Elbufer ausgebaut.

In den vergangenen Wochen hatten Krebs und Franck die Anlage auf Vordermann gebracht. „Jetzt ist alles hübsch für die Saison“, sagt Krebs. Angeboten werden bei telefonischer Reservierung auch Tische und Bänke, etwa um bei Geburtstagen oder Firmenfeiern gemütlich etwas essen zu können. Krebs empfiehlt, sich auf der Internetseite www.hoga-hochseilgarten.de über Details zu informieren und über die dort genannte Nummer telefonisch mögliche Wartezeiten abzufragen. Ein Tagesticket kostet für Kinder zwischen sechs und zehn Jahren 13 Euro, Jugendliche zahlen 15 und Erwachsene 19 Euro. Geöffnet ist dienstags bis sonntags zwischen 10 und 18 Uhr.

„Schnurstracks“ durch den Sachsenwald

Auch im Kletterpark Hamburg-Sachsenwald „schnurstracks“ in Aumühle hat die Saison begonnen. Seit dem 19. März wagen sich Mutige über den bis zu 14 Meter hohen Parcours — oder stürzen sich im freien Fall aus 13 Metern in die Tiefe.

Wer sich nicht ganz so hoch hinaus traut, kann sich auf dem niedrigeren Kurs ausprobieren. Er ist etwa sechs Meter hoch. Für die Kleinsten gibt es einen eigenen Kinderparcour in 1,50 Meter Höhe.

Insgesamt gibt es in Aumühle fünf Routen und 48 Stationen.

Bis zum 31. Oktober hat der Kletterwald donnerstags und freitags von 14 bis 20 Uhr, sonnabends, sonntags und an Feiertagen von 10 bis 20 Uhr geöffnet.

• Weitere Informationen unter www.schnurstracks-kletterparks.de

Von Timo Jann

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