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Ärzte und Sanitäter hatten die „Katastrophen“ im Griff

Mölln Ärzte und Sanitäter hatten die „Katastrophen“ im Griff

Großübung des Rettungsdienstes am Möllner Schulberg.

Mölln. . Katastrophenalarm in Mölln: Schon kurz nach 8 Uhr gestern Morgen war der Parkplatz am Schulberg vollgestellt mit Rettungswagen von DRK und DLRG. Bereits fünf Minuten nach der Alarmierung trafen die ersten Kräfte der Schnelle-Einsatz-Gruppe (SEG) Mölln ein, nach einer guten halben Stunde um 8.30 Uhr waren auch die Einheiten aus Schwarzenbek, Büchen und Lauenburg vor Ort – insgesamt rund 50 Personen. Die Ballung dieser „Blaulicht-Autos“ und der rot uniformierten Sanitäter und Ärzte im Marion-Dönhoff-Gymnasium waren aber auch die einzigen Anzeichen für Außenstehende, dass hier ein massiver Einsatz vonstatten gehen musste.

Anders als bei bisherigen Übungen des Rettungsdienstes, wo stark geschminkte Laiendarsteller die Verletzten mimen und bei Zuschauern ein leichtes Gruseln hervorrufen, ging es gestern unspektakulär zu. Die einzelnen Notfallsanitäter, darunter etliche Auszubildende, hockten zumeist in den einzelnen Klassenräumen auf dem Boden, große Karten vor sich, an denen sie verschiedene Klebestreifen entfernten.

Bei diesen Karten handelte es sich um die „Dynamische Patienten Simulation“: Unter den Klebestreifen befanden sich die Beschreibung des „Patienten“, der entsprechend von den Einsatzkräften unter massivem Zeitdruck „behandelt“ werden musste.

Das erste Szenario bestand aus dem besagten Bahnunfall. Ab 11 Uhr kam noch ein „Terroranschlag“ mit vier (theoretischen) Explosionen am Möllner Markt, bei Famila, an der Möllner Welle und an den Beruflichen Schulen hinzu. „Ziel der Übung war das Erlangen der Sicherheit für den seltenen Fall eines Größeren Notfallereignisses (GröNo) in den Handlungsabläufen und in der Führung“, erklärte Mike Sommerfeld, der diese Großübung gemeinsam mit Henning Siemann (Ausbildungsleiter DRK), Björn Urbschat (Betriebsleiter DRK-Rettungsdienst) und Adrian Knispel, Ärztlicher Leiter des Kreis-Rettungsdienstes organisierte. Außer den Ablaufstrukturen wurden auch der Digitalfunk sowie ein neues landesweit eingerichtetes Dokumentationssystem („Prior“) geübt.

Joachim Strunk

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