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Lauenburg Aktivisten gegen neue Windräder setzen Zeichen
Lokales Lauenburg Aktivisten gegen neue Windräder setzen Zeichen
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21:55 16.09.2016
Nachbarschaftsinitiative bekennt sich zum Protest „Windkraft?! Wir sind dann mal weg . . .?“ Quelle: Thomas Biller

 „Viele von uns sind Mitglied bei ,Gegenwind’, aber für diese Aktion haben sich Nachbarn aus Gudow und den Ortsteilen Kehrsen und Sophienthal zusammengetan“, sagt Thies Herzberg, einer von gut 30 Anwohnern, die zur Plakatenthüllung erschienen sind. „Windkraft?! Wir sind dann mal weg “ betitelt das Plakat die Sorge der Anwohner um die geschützten Tierarten, das Sinken der eigenen Lebensqualität, aber auch der Wertverlust ihrer Grundstücke und das Ausbleiben von Touristen. Das führe zu „Verlusten in der Gemeindekasse zum Nachteil aller Bürgerinnen und Bürger in Gudow“, sagte einer der Betroffenen. Die 18-jährige Schülerin Leonie aus Kehrsen hat das Plakat entworfen. Bei der Enthüllung konnte sie durch eine Klassenreise nun nicht dabei sein. Am Standort des Plakates – der Kreuzung Im Südweiler/Im Schlingen – zwischen Gudow und Kehrsen wies Ralf Schories aus Sophienthal auf die benachbarte Fläche hin, auf der gerade Dutzende von Kranichen in der Abendsonne ihren Platz gefunden hatten. „Genau dort ist ein möglicher Standort für eine Windkraftanlage“, erläuterte Schories, der seit sieben Jahren in Sophienthal wohnt. „Ich bin für Windkraft und regenerative Energien, aber diese Anlagen gehören nicht in den Naturpark“, so Schories. Dieses erste Plakat soll der Auftakt zu einer Reihe von lokalen Aktionen sein, „um Gudow aufzuwecken und Protest sichtbar werden zu lassen“, heißt es. Ziel sei auch „anderen Mut zu machen, sich ebenfalls zu wehren“.

 thobi

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