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Lauenburg Alarmmonitore und digitaler Funk für Lauenburgs Feuerwehr
Lokales Lauenburg Alarmmonitore und digitaler Funk für Lauenburgs Feuerwehr
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20:15 30.08.2016

In den Genuss deutlicher Verbesserungen kommt Lauenburgs Feuerwehr künftig bei ihren Einsätzen. Die Fahrzeuge werden jetzt mit modernem Digitalfunk, der eine bessere Verständigung gewährleisten soll, ausgestattet, auf Alarmmonitoren in der Fahrzeughalle können Einsatzinformationen eingesehen werden und ein neues Mannschaftstransportfahrzeug (MTF) wurde übergeben.

„Es ist fast das Fahrzeug geworden, das man sich gewünscht hat“, sagte Bürgermeister Andreas Thiede bei der Fahrzeugübergabe des neuen MTF. Stand vor einem Jahr noch ein Kleinbus aus italienischer Produktion zur Diskussion, ist es jetzt ein Modell von Mercedes mit 129 PS geworden. Kostenpunkt: 58000 Euro. Damit wird ein 15 Jahre alter VW im Fuhrpark der Wehr ersetzt, der bereits mehr als 200000 Kilometer auf dem Tacho hat. „Der hat bei uns vier Jahrhunderthochwasser erlebt“, scherzte Feuerwehrchef Lars Heuer. Eine Beklebung mit leuchtenden und reflektierenden gelben Streifen sorgt für eine gute Sichtbarkeit des Kleinbusses mit neun Sitzplätzen.

Damit die Retter im Einsatzfall auf einen Blick wissen, was passiert ist, haben Feuerwehrmann Sebastian Porthun und einige Mitstreiter im Bereich des Zugangs zur Fahrzeughalle zwei große Alarmmonitore installiert. „Wenn nachts um drei Uhr der Melder piept, kann es schon mal schwer sein, die Meldung auf dem digitalen Meldeempfänger zu lesen“, erklärt Porthun. Alarmiert die Rettungsleitstelle künftig die Feuerwehr Lauenburg, schrillen die Melder, die jeder Feuerwehrangehörige bei sich trägt, darauf werden unübersichtlich sehr viele Einsatzinformationen angezeigt.

Zusätzlich zeigen jetzt die in der Fahrzeughalle montierten Alarmmonitore die wichtigsten Infos an.

„Gesteuert wird das Ganze über einen Computer, der die Alarmierung über einen digitalen Meldeempfänger und eine Programmierstation bekommt. Dort wertet ein spezielles Programm die eingehende Meldung aus. Hinterlegte Parameter werden innerhalb von Millisekunden abgefragt“, so Porthun. Das Programm sucht nach dem Einsatzstichwort und schlägt auf den Monitoren eine Ausrückeordnung für die Fahrzeuge vor. Weitere Parameter suchen nach der Adresse und überprüfen, ob hier ein Sonderobjekt in der Datensammlung hinterlegt ist. Firmen, Institutionen und markante Objekte werden angezeigt.

„Um die Zielführung auf dem ersten Großfahrzeug sicherzustellen, wurde ein Tablet installiert, das ebenfalls über das Programm den Einsatz erhält. Hier werden eine Anfahrtsskizze und eine Objektansicht mit der Lage des nächsten Hydranten angezeigt. All das erleichtert uns den Einsatz“, sagt Porthun.

Für die Umsetzung und Installation waren einige Wochen Programmierarbeit notwendig, wofür Thiede Porthun stellvertretend für das Team dankte und einen Essengutschein spendierte. Seit gestern werden nun alle Fahrzeuge der Lauenburger Wehr mit Digitalfunkgeräten ausgestattet. Die sollen gerade am Elbhang die oft schwierige Kommunikation mit der Leitstelle oder anderen Fahrzeugen verbessern.

Thiede: „Darauf haben wir jahrelang gewartet.“

Timo Jann

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