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Lauenburg „Am Schulsteig“ wird gebaut
Lokales Lauenburg „Am Schulsteig“ wird gebaut
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20:19 27.05.2016
Auf der Sitzung der Sterleyer Gemeindevertreter mit Bürgermeisterin Ariane Redepenning (41, Bildmitte) ging es ums Baugebiet, Windkraft und die Ehrung Robert Ollmanns. Fotos (2): ThoBi

Acht Sterleyer Gemeindevertreter stimmten auf ihrer jüngsten Sitzung für die Bezeichnung „Am Schulsteig“ für das neue Baugebiet. Zwei waren dagegen, einer enthielt sich. Aus der Reihe der Gäste gab es Kritik. Lediglich ein Grundstück des Bebauungsplans grenze an den früheren Schulweg von Kogel nach Sterley. Im nicht-öffentlichen Teil der Sitzung einigte sich der Gemeinderat auf den Grundstückspreis von 80 Euro je Quadratmeter inklusive Abwasser und Erschließung. „Wir haben bereits eine Warteliste“, berichtete Bürgermeisterin Ariane Redepenning (AFWS) nach Sitzungsende.

Altbürgermeister Robert Ollmann.

Ein weiteres Thema war die Positionierung der Gemeinde zur Landesplanung „Abwägungsbereiche für Windenergienutzung“. Redepenning und Protokollführer Matthias Feige vom Amt Lauenburgische Seen erläuterten, dass die erste nun vom Land veröffentlichte Karte noch keine Grundlage für eine Stellungnahme der Gemeinde sein könne. Redepenning: „Wir können nichts beschließen, weil wir noch nichts Genaues wissen“. Feige erklärte, dass die „weichen Kriterien“ landesseitig noch nicht aufgearbeitet sind: „Das Land muss seine alten Fehler aufarbeiten und die Planunterlagen neu erstellen. Eine jeweilige Entscheidung erfolgt durch das LLUR (Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume). Danach könnte die Gemeinde eine Stellungnahme abgeben.“ Feige fügte hinzu, dass die Entscheidung für oder gegen den Bau von Windkraftanlagen durch das Land getroffen werde. Selbst „ein Bürgerentscheid würde das nicht verhindern können“.

Einig zeigte sich die Gemeindevertretung beim Thema „Zum Fuchsbau“. Für die seit Ende 2015 geschlossene Gaststätte am Pipersee findet sich laut Eigentümer kein Käufer, solange der bestehende B-Plan keine Wohnnutzung zulasse. Die Bürgermeisterin erklärte dagegen, bei ihr hätten sich zwei Interessenten gemeldet, die den Gaststättenbetrieb wieder aufnehmen wollten.

Abschließend wurde Gemeindevertreter Robert Ollmann (CDU) geehrt. Er gehört der Gemeindevertretung seit 50 Jahren an, davon 19 Jahre als Bürgermeister.

ThoBi

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