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Lauenburg An der Riemannstraße bleibt alles, wie‘s ist
Lokales Lauenburg An der Riemannstraße bleibt alles, wie‘s ist
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13:21 06.04.2016
„Das ist mir in meinen 45 Dienstjahren bisher noch nicht passiert.“Ratzeburgs Bürgermeister Rainer Voß
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Ratzeburg

„In meinen 45 Dienstjahren ist mir das noch nicht passiert, dass ich ein Projekt so abschließen muss“, erklärte gestern Ratzeburgs Bürgermeister Rainer Voß. Die Schulbus-Haltestellen an der Riemannstraße zwischen dem Gelände des Ratzeburger Sportvereins sowie der Grund- und Gemeinschaftsschule Lauenburgische Seen werden nicht genutzt werden können, die dortigen drei Wartehäuser demnächst umgesetzt, sobald ein ZOB eingerichtet wird oder Bedarf an anderer Stelle in der Stadt entsteht.

Seit dem Neubau und der Eröffnung der Gemeinschaftsschule in der Vorstadt im Frühjahr 2013 tummeln sich an der Ecke Riemannstraße/Mechower Straße rund 1000 Schülerinnen und Schüler. Die Schulbussituation in der für Begegnungsverkehr zu engen Riemannstraße und an dem kleinen Eckparkplatz (für rund 20 Pkw) ist laut Voß so chaotisch, dass die Stadt versuchte, „sichere“

Schulbushaltestellen am Südrand der Riemannstraße einzurichten. Vorsorglich installierte der Bauhof im vergangenen Jahr schon mal drei Unterstände — entgegen anderslautender Berichte seien es „auf dem Bauhof lagernde alte Bushaltestellen, die neu gestrichen und verglast wurden“ —, denen allerdings die Nutzung verwehrt blieb, weil die Genehmigung der Verkehrsaufsicht des Kreise ausblieb. Weil in der — zu engen Riemannstraße — nicht nur Begegnungsverkehr, sondern auch die Buslinie 8501 zu den neuralgischen Zeiten zwischen 11 und 16 Uhr aus Richtung Mecklenburger Straße entgegenkam. Sowohl ein temporäres Einfahrtverbot als auch eine Einbahnstraßenregelung lehnte das RMVB-Busunternehmen ab. Weder sei eine Verlegung der Linie 8501 möglich, noch sei der Einbahnverkehr realistisch, weil er Mehrkosten von bis zu 150000 Euro verursache. Statt dessen fordert die RMVB die Einrichtung eines ZOB auf dem kleinen Parkplatzgelände vor der Grundschule. Die Kosten dafür veranschlagt Voß auf 300000 Euro, Fördergeld könnte die Summe eventuell halbieren. Das Geld habe die Stadt allerdings nicht. Auch würden so die stark frequentierten Parkplätze alternativlos wegfallen. Voß wollte die politischen Fraktionen noch gestern informieren, der Bau eines ZOB soll in der nächsten Bauausschusssitzung im Mai diskutiert werden. Die bisherigen „frustrierten Leistungen“ in Höhe von 70000 Euro habe man bereits als Versicherungsschaden (Vermögensfall) gemeldet.

Von unk

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