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Lauenburg Auszubildende bauen Sportparcours im Wald
Lokales Lauenburg Auszubildende bauen Sportparcours im Wald
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21:27 26.10.2018
Nils Grams (rechts) und Sascha Münchmeyer an einer Station: Hier müssen Balken gestemmt werden. Quelle: TIMO JANN
Geesthacht

An sechs Stationen im Wald zwischen dem Waldfriedhof und dem Gut Hasenthal können Sportbegeisterte sich jetzt aktiv austoben. Die Auszubildenden der Kreisforsten haben als Projektarbeit einen Sportparcours aufgebaut. Noch fehlen Hinweisschilder und eine Informationstafel – doch die Geräte sind bereits komplett aufgebaut und warten auf Nutzer. „Schon während der Bauzeit haben wir sehr viele positive Rückmeldungen bekommen. das freut uns natürlich“, berichtet Marcus Stechbarth, der Ausbildungsleiter der Kreisforsten.

Forstwirtschaftsmeister Marcus Stechbarth mit Jorn-Rasmus Ahlers (links) und Leon Stapel, die zu Forstwirten ausgebildet werden. Quelle: TIMO JANN

Mit Maybrit Siebel und Moritz Medro (erstes Lehrjahr), Sascha Münchmeyer und Leon Stapel (zweites Lehrjahr) sowie Nils Grams und Jorn-Rasmus Ahlers (drittes Lehrjahr) absolvieren aktuell sechs junge Menschen ihre Ausbildung bei den Kreisforsten. Sie werden zu Forstwirten ausgebildet. „Die Idee für den Sportparcours als Projekt habe ich aus meiner Heimatstadt Zeven mitgebracht. Dort gibt es das so ähnlich“, erklärt Grams. Als Projekt kümmerte sich das Team der angehenden Forstwirte zusammen mit Stechbarth um die Planung, die Entwicklung der Stationen, den Holzeinschlag und den Aufbau.

Entlang einer insgesamt fünf Kilometer langen Rundtour durch den bei Spaziergängern sehr beliebten Wald hat die Gruppe in den vergangenen Wochen die Stationen hergerichtet. „Wir haben dabei natürlich Holz, überwiegend robuste Eiche, aus dem Wald genutzt“, sagt Stechbarth. Der Forstwirtschaftsmeister ist begeistert, mit welchem Engagement seine Mannschaft aktiv war. Halbjährlich werden künftig alle Stationen überprüft, bei Bedarf Reparaturen durchgeführt. „Das Projekt hat großen Spaß gemacht, zeigt es doch, dass es bei uns nicht nur um den bloßen Holzeinschlag geht“, sagt Stapel.

Auf Infotafeln steht an jeder Station des Sportparcours, wie sie zu bewältigen ist. Quelle: TIMO JANN

An jeder Station gibt es eine kleine Erklärung, wie die aufgebauten Aufgaben zu bewältigen sind. Grams: „Der Parcours ist so angelegt, dass der ganze Körper gefordert wird. Bauch, Beine, Rücken, Armmuskeln.“ An Station 5 etwa muss ein Hindernislauf absolviert werden, erst durch senkrecht eingegrabene Baumstämme, dann über einen Querbalken und um eine Wendestange. Das geht aufgrund der Topographie des Geländes sowohl bergauf wie auch bergab. Die Station befindet sich an der so genannten „Feuerbahn“, der Verbindung vom Spakenberg zum Weg zwischen dem Grünen Jäger und Hasenthal. An den Wegen sollen noch Hinweispfeile montiert werden, die den Weg weisen. Auch Erholungsbänke und Tische für kleine Rasten hat das Azubi-Team in den Sommermonaten, in denen weniger Holzeinschlag anfällt, im Wald aufgebaut.

„Ich hätte nicht gedacht, dass die Reaktionen so durchweg positiv ausfallen“, sagt Stechbarth. Perspektivisch könnte der Parcours auch noch um weitere Stationen ergänzt werden, heißt es.

Die Kreisforsten haben ab diesem Jahr erstmals sechs Auszubildende beschäftigt. Wer zum 1. August 2019 dazustoßen möchte, kann sich noch bewerben.

Nils Grams an Station 5: Hier muss Slalom gelaufen werden, wahlweise bergauf oder bergab. Quelle: TIMO JANN

Timo Jann

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