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Lauenburg Anpacken – Appell an die Möllner
Lokales Lauenburg Anpacken – Appell an die Möllner
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20:47 16.01.2017
Volles Haus beim Möllner Neujahrsempfang im Rathaus: Die Gäste aus dem gesamten Kreigebiet hören Musik der Möllner Willkommensband. Quelle: Fotos: Thomas Biller

Dicht gedrängt und gut gelaunt zeigten sich die Gäste beim Möllner Neujahrsempfang am Sonntag. Politik, Verwaltung, Kultur und Wirtschaft, Möllner und Freunde der Stadt erlebten fröhliche und engagierte Stunden der Begegnung. Musikalisch von den Sternsingern und der Möllner Willkommensband eingerahmt, appellierte Bürgervorsteherin Lieselotte Nagel an das gemeinsame Anpacken, um Dinge zu bewegen. „Wir haben ohne Frage ein schwieriges Jahr hinter uns, aber Schimpfen und Jammern helfen nicht. Wenn wir den Lichtschalter der Zukunft nicht betätigen, wird sich kaum etwas ändern. Wir müssen alle mit anpacken, auch die, die sich schimpfend in der Dunkelheit einrichten“, betonte Nagel.

Trotz Herausforderung Integration und Leerstand: Positive Stimmung beim Neujahrsempfang.

Die Bürgervorsteherin erinnerte an bedeutende Ereignisse aus dem vergangenen Jahr für die Stadt. Dazu gehörte ein Haushaltsabschluss, der „ein besseres Ergebnis zeigt, als wir erwartet haben“. Die Wiederwahl von Bürgermeister Jan Wiegels, die vielen Bauprojekte und -vorhaben ließ Nagel Revue passieren und sprach auch über die leerstehenden Geschäftsräume in der Möllner Innenstadt. Nagel betonte: „Das neue Möllner City- und Stadtmarketing setzt mit Ideenreichtum viele Akzente und Aktionen dagegen. Kleine erste Erfolge lassen Hoffnung aufkommen – warten wir’s ab!“ Weiterhin sei die „Aufnahme, Unterbringung und Integration der vielen Asylbewerber und Flüchtlinge“ eine große Aufgabe, erklärte Bürgervorsteherin Lieselotte Nagel. Bislang seien diese Aufgaben durch die vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer gut bewältigt worden.

„Viele der zu uns Geflüchteten werden hier bleiben und zu festen Bürgern dieser Stadt werden. Es ist unsere Aufgabe, sie dabei zu unterstützen“, sagte Nagel. Feierlicher Höhepunkt des Neujahrsempfanges war die sechste Verleihung des Jugendehrenamtspreises der Stadt Mölln und der Gemeinschaftsstiftung Mölln an die 16-jährige Jacqueline Appeltrath. Wolfgang Engelmann, Vorstandsvorsitzender der Stiftung, stellte die Preisträgerin als junge Persönlichkeit vor, die durch ihre helfende und unterstützende Art auffalle. Für ihr Engagement im Möllner Ruder-Club, bei dem sie ein wichtiges Bindeglied zwischen Kindern und Jugendlichen sowie den Erwachsenen sei, wurde der Preis verliehen.

Eine Eule für die Jugend – Würdigung des Ehrenamtes

Der Jugendehrenamtspreis wird jährlich von der Stadt und der Gemeinschaftsstiftung Mölln vergeben. Er soll die Solidarität insbesondere von jungen Bürgern fördern und herausfordern. Der Preis besteht aus einer Eule (siehe Foto), die von dem Möllner Künstler und Bildhauer Hans-Werner Könecke für diesen Zweck kostenlos entworfen und gestaltet wurde sowie einem Betrag von 500 Euro.

Über die Verwendung dieses Betrages können die Preisträger innerhalb ihrer Ehrenamtsorganisation frei bestimmen. thobi

Thomas Biller

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