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18:10 07.10.2017
Dassendorf

Spitzenkandidatin ist Bürgermeisterin Martina Falkenberg, die bis 2016 der SPD angehörte und seitdem mit ihrem Bruder Wilfried und vier bürgerlichen Mitgliedern bereits eine Fraktion der Gemeindevertretung stellt. „WIR steht für einen Weg, der sich von dem, den SPD, CDU und GUD in Dassendorf pflegen, ganz deutlich unterscheiden wird. Vor allem steht WIR für eine Einbeziehung der Bürger in Entscheidungen. Hinterzimmer-Klüngeleien wird es mit uns nicht geben“, macht Wilfried Falkenberg deutlich. Die Mitglieder wählten ihn jetzt zum WIR-Vorsitzenden.

Neben dem Vorsitzenden wurden Martina Falkenberg (2. Vorsitzende), Brigitte Czerolka (Kassenwartin) sowie Thomas Berka und Wolfgang Bober (Beisitzer) in den Vorstand der Wählergemeinschaft WIR gewählt.

„Erfolgreich zu sein ist das Ziel, mit dem wir antreten. Es ist wichtig, dass die Gemeinde eine neue Chance bekommt“, sagt Martina Falkenberg, die bereits seit 2008 Bürgermeisterin der Gemeinde ist.

Sie hofft, weitere Dassendorfer neben den bisherigen neun Gründungsmitgliedern von WIR für die politische Arbeit in der Gemeinde begeistern zu können. „WIR ist keine Partei, die sich um Landes- und Bundesangelegenheiten kümmern muss. WIR will Politik vor Ort machen und vor Ort auch Antworten geben“, sagt die Bürgermeisterin. Infrastruktur, städtebauliche Entwicklung, Vereinsförderung: All das seien die Themen, die in Dassendorf in den kommenden Jahren anstehen.

„Wir haben ein Alleinstellungsmerkmal in Dassendorfs Politik. Unsere offene Kommunikation“: So wirbt Thomas Berka um Mitstreiter. „Politik muss auch durch Persönlichkeiten präsent sein, und da haben wir mit Martina Falkenberg eine außerordentlich erfahrene Frau in unseren Reihen“, betont Brigitte Czerolka.

In der Gemeinde am Rande des Sachsenwaldes hatten in den vergangenen Jahren immer wieder Turbulenzen für Schlagzeilen gesorgt. Mal boxte die SPD ihre Ziele (und die von Parteifreunden) durch und ignorierte Bedenken der Bürger, mal zerschlug die CDU Porzellan in den Verbindungen zu den Nachbargemeinden.

„Ansätze, die wir in den vergangenen Jahren in der Politik kennengelernt haben, wollen wir positiv für uns nutzen. Denn uns ist ein offenes Miteinander aller Bürger wichtig“, macht Wilfried Falkenberg deutlich. Finanzielle Mittel der Gemeinde sollen „vernünftig“ eingesetzt werden, der Schulstandort soll gesichert werden, die Bürgerbeteiligung verbessert und der Klimaschutz gefördert werden, so nennt WIR einige Ziele.

Von Timo Jann

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