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Lauenburg Arbeitslosigkeit auf Jahrestiefstwert
Lokales Lauenburg Arbeitslosigkeit auf Jahrestiefstwert
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18:14 30.11.2016

Die Arbeitslosenzahl ist im Kreis Herzogtum Lauenburg im November weiter zurückgegangen und beträgt jetzt 5365. Dies sind 104 weniger als im Vormonat.

Die Arbeitslosenquote ist in der Folge um 0,1 Prozentpunkt zum Oktober gesunken und liegt aktuell bei 5,3 Prozent. 2015 waren im November 5643 Menschen arbeitslos und damit 278 mehr als in diesem Jahr. Die Arbeitslosenquote lag seinerzeit bei 5,5 Prozent.

„Die Arbeitslosigkeit ist im November nochmals gesunken. Der Arbeitsmarkt im Kreis Herzogtum Lauenburg behält seine Dynamik und der positive Trend setzt sich auch in diesem Monat fort“, sagt Dr.

Heike Grote-Seifert, Chefin der Agentur für Arbeit Bad Oldesloe zu den aktuellen Arbeitsmarktdaten für den Kreis Herzogtum Lauenburg. „Der Blick auf die Zahl der gemeldeten sozialversicherungspflichtigen Stellen zeigt eine unverändert große Mitarbeiternachfrage auf Seiten der Unternehmen. Das hat sich auch in diesem Monat fortgesetzt. Seit Jahresbeginn liegt die Zahl der gemeldeten Stellen im Kreis Herzogtum Lauenburg mit 252 oder 8,6 Prozent deutlich über dem Vorjahr. Mehr Personalbedarf bestand insbesondere in den Bereichen Handel, Verkehr, Lagerei, Gesundheits- und Sozialwesen, Erziehung und Unterricht sowie bei der Arbeitnehmerüberlassung.“

Neben der Arbeitslosigkeit weist die Statistik der Agentur für Arbeit auch die Unterbeschäftigung aus. Hier werden neben den arbeitslosen Menschen auch Teilnehmer an Integrationskursen, Weiterbildungsmaßnahmen, Arbeitsgelegenheiten oder Arbeitsuchende, die derzeit arbeitsunfähig sind, mitgezählt. Diese Gruppen gelten nicht als arbeitslos.

„Die Unterbeschäftigung zeigt, wie viele Menschen im Kreis Herzogtum Lauenburg insgesamt auf der Suche nach einer neuen Beschäftigung sind“, erklärt die Agenturchefin. Aktuell beträgt ihre Zahl 7574. Dies sind 143 oder knapp zwei Prozent mehr als im November des vergangenen Jahres. „Der Zuwachs zum Vorjahr ist im Wesentlichen auf die geflüchteten Menschen zurückzuführen“, erklärt Grote-Seifert. „Sie nehmen in erheblich größerer Anzahl an den Integrations- und Sprachkursen des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge oder an den berufs- und ausbildungsvorbereitenden Maßnahmen der Agentur für Arbeit und des Jobcenters teil. Die Teilnehmerzahl hat sich zum Vorjahr deutlich erhöht.“

Aktuell werden im Kreis Herzogtum Lauenburg von der Agentur für Arbeit und dem Jobcenter Herzogtum Lauenburg 1085 geflüchtete Menschen betreut. Davon sind 350 arbeitslos. „Etwa zwei Drittel besuchen derzeit einen Sprach- oder Integrationskurs oder eine der berufsvorbereitenden Maßnahmen und gelten damit nicht als arbeitslos“, erklärt Agenturchefin Grote-Seifert.

LN

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