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Lauenburg Atomaufsicht im Dialog mit Kritikern
Lokales Lauenburg Atomaufsicht im Dialog mit Kritikern
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20:10 20.03.2017
Geesthacht/Reinbek

Der nächste Schritt zum Rückbau des Forschungsreaktors des Helmholtz-Zentrums Geesthacht (HZG) und des Reaktordruckbehälters des einstigen AtomfrachtersOtto Hahn“ ist erreicht. Heute beginnt im Reinbeker Sachsenwaldforum die Anhörung der Einwender durch die Atomaufsicht. Zehn Personen und Verbände haben in den vergangenen Wochen im Zuge des Verfahrens Anregungen eingebracht. „Der Erörterungstermin ist der Höhepunkt der Öffentlichkeitsbeteiligung im förmlichen Verfahren und ein wichtiger Schritt für den Rückbau“, sagt Energiewendeminister Robert Habeck. „Eine kerntechnische Anlage birgt auch nach ihrer Abschaltung und beim Abbau ein gewisses Risikopotenzial. Dazu gibt es Fragen, die erläutert werden sollen. Die Öffentlichkeit spielt dabei eine große Rolle“, betont Habeck. Das Anhörungsverfahren selbst ist allerdings keine öffentliche Veranstaltung. Vielmehr geht es darum, dass die Einwender der Atomaufsicht ihre Anregungen näher erläutern können. Dabei können zu den Kritikpunkten auch Sachverständige gehört werden. Am Nachmittag soll entschieden werden, ob die Anhörung am Dienstag abgeschlossen werden kann oder am Mittwoch fortgesetzt wird.

hm

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