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Lauenburg Auch Kittlitzer wollen Friedensschild entwickeln
Lokales Lauenburg Auch Kittlitzer wollen Friedensschild entwickeln
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22:47 13.07.2018

Das „Mobile Kunstatelier“ von Ebrahim Sharghi lässt einen Friedensbaum wachsen und ein neues Friedensschild entstehen. Mit einem „Friedensbaum“ hat Künstler Ebrahim Sharghi das Projekt „Botschaften setzen“ auf dem NDR-Landpartiefest fortgesetzt und an zwei Tagen gemeinsam mit zahlreichen, überwiegend jungen Besuchern unterschiedliche Friedensmotive gesammelt. Vis-à-vis der Zeltpagode des NDR-Kulturjournal präsentierte Ebrahim Sharghi zusammen mit Gesine Biller aus Mustin das „Friedensschildprojekt“ und lud die vorbei flanierenden Gäste ein, einen kleinen Friedensbeitrag für den bereitgestellten Schirmbaum zu basteln oder zu malen. Über die beiden Tage füllte sich das Gestell zusehends und bot, wie vom Künstler erhofft, im Windspiel einen friedvollen, farbenfrohen und spielerischen Eindruck.

Ebrahim Sharghi möchte nun aus all den entworfenen Friedensmotiven ein weiteres Friedensschild kreieren, das auch als Erinnerung an das NDR-Landpartiefest, vor allem aber als weiterer kleiner Gedankenanstoß für eine friedliche Welt im öffentlichen Raum aufgestellt wird. Sein mobiles Kunstatelier wird in den folgenden Wochen in Kittlitz Station machen, das nach dem Vorbild der Nachbargemeinde Mustin ein eigenes Friedensschild entwickeln möchte. Ebrahim Sharghi hofft, auch hier wieder Menschen für sein Kunstprojekt und vor allem für die dahinter stehende Friedensbotschaft begeistern zu können und freut sich bereits, das Dorf, seine Bewohner und seine friedlichen Orte kennenzulernen. Das mobile Kunstatelier ist offen für alle, die sich gerne künstlerisch betätigen, gemeinsam arbeiten mögen und denen Frieden ein wichtiges Anliegen ist. Der erste Termin und Treffpunkt wird noch bekannt gegeben.

Ebrahim Sharghi würde sich überdies freuen, wenn auch in weiteren Gemeinden der Wunsch entstehen würde, ein eigenes Schild für Frieden vor Ort und in der Welt zu gestalten. „Vielleicht wird es irgendwann ganz viele solcher Schilder in unserer Region geben. Das wäre wirklich eine starke Botschaft“, so Sharghi. Interessenten können sich jederzeit an den Verein Miteinander leben in Mölln wenden, der das Projekt „Botschaften setzen“ mit Unterstützung der Partnerschaft für Demokratie der Stadt Ratzeburg und des Amtes Lauenburgische Seen im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“

trägt. TEXT/FOTO: HFR

LN

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