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Lauenburg Aus zwei Banken wird eine
Lokales Lauenburg Aus zwei Banken wird eine
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20:16 17.12.2015
Unterzeichnung des Fusionsvertrages für die neu entstehende Volksbank Südholstein. Von links: Roger Pawellek, Ferdinand Plehn, Lutz Kleinfelt, Kai Schubert. Hintere Reihe: Dr. Michael Brandt, Carsten-Peter Feddersen. Quelle: hfr

Der Verschmelzungsvertrag zur Vereinigung der beiden Genossenschaftsbanken Volksbank Lübeck eG und der Raiffeisenbank Südstormarn Mölln eG wurde in dieser Woche in Lübeck unterschrieben. Die Unterzeichnung fand im Europäischen Hansemuseum in Lübeck statt. Damit nehmen die Vorbereitungen für die Fusion der beiden Häuser weiter Fahrt auf. „Wir freuen uns, einen weiteren wichtigen Meilenstein erreicht zu haben“, sind sich die Aufsichtsratsvorsitzenden Lutz Kleinfeldt und Ferdinand Plehn einig. Der Verschmelzungsvertrag bildet die Grundlage für die spätere Fusion und beinhaltet wichtige rechtliche Rahmenbedingungen.

Der Vertrag bedarf der Zustimmung der beiden Vertreterversammlungen. Diese sind für Mai 2016 geplant. Es sei beabsichtigt, die Fusion dann rückwirkend auf den 1. Januar 2016 zu vollziehen.

Durch die geplante Fusion entsteht die drittgrößte Genossenschaftsbank in Schleswig-Holstein mit einer Bilanzsumme von rund 1,5 Milliarden Euro. „Für uns stehen Kundenorientierung und Leistungsfähigkeit als Ziele der Fusion im Mittelpunkt der Gespräche“, betonen die Vorstände Brandt und Schubert. „Die Region zwischen Hamburg und Lübeck bietet für ein großes genossenschaftliches Kreditinstitut hervorragende Perspektiven und schafft Vorteile für Kunden und Mitglieder“, erklärt Vorstandsmitglied Roger Pawellek. Die Fusion zu diesem Zeitpunkt erfolge vor dem Hintergrund tiefgreifender Veränderungen im Bankengewerbe. Dazu zählten die anhaltende Niedrigzinsphase, Digitalisierung und Regulatorik. Vorstand Feddersen ist sich sicher, dass die Fusion zur Zukunftssicherung beider Banken maßgeblich beitrage. Sie erfolge aus einer Situation der Stärke heraus, die für die zukünftigen Anforderungen genutzt werden soll.

LN

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