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Lauenburg Ausbildungsmesse in Büchen: „Hier schließt sich der Kreis“
Lokales Lauenburg Ausbildungsmesse in Büchen: „Hier schließt sich der Kreis“
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21:58 08.09.2016
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Büchen

Was vor acht Jahren begann, ist zu einer Erfolgsgeschichte geworden: die Ausbildungsmesse in der Büchener Gemeinschaftsschule.

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Viele junge Unternehmensvertreter gingen einst selbst hier zur Schule und informierten nun die jungen Azubi-Kandidaten über die eigene Firma und das Berufsbild.

„Die Schüler müssen hier auch Aufgaben erledigen.“Werner Hendricks,

Wipo-Lehrer

Gemeinsam mit der Schule tritt die Büchener Wirtschaftsvereinigung als Veranstalter auf. Beide zeigten sich erneut zufrieden mit dem Ergebnis.

Teilnehmer waren Schüler der Gemeinschaftsschulen Büchen, Schwarzenbek und Lauenburg.

Für vier Stunden hatte die Messe, an der insgesamt 29 Firmen ihre Ausbildungsangebote präsentierten, geöffnet. Wipo-Lehrer Werner Hendricks: „Die Schüler müssen daran teilnehmen und hier auch Aufgaben erledigen. Allerdings nicht alle Schüler die gleichen Aufgaben. Im Unterricht haben wir einige Dinge schon vor den Ferien behandelt und besprochen.“ Das Ziel ist klar: Die Schüler sollen sich selbst um einen Ausbildungsplatz bemühen. Und das taten einige, indem sie schon eine Bewerbung mitbrachten und bei der entsprechenden Firma abgaben. „Wir wissen, dass oftmals schon zu Hause zu wenig passiert, die Kinder zu wenig Unterstützung bekommen. Dem wollen wir entgegenwirken“, so der Lehrer.

Bürgermeister Uwe Möller, der mit Hendricks und Kreishandwerksmeister Markus Räth sowie Schulleiter Dr. Harry Stossun über die Ausstellungsfläche spazierte, war beeindruckt. „Die Schüler zeigen immer wieder großes Interesse an den Angeboten der Betriebe.“

Natürlich hätten es noch einige Unternehmen mehr sein können, die sich hier präsentierten, denn sieben der letztjährigen Aussteller fehlten. „Dafür haben wir neue Betriebe gewinnen können“, freute sich Hendricks. Für 2017, so seine Überlegungen, könnten die Schüler eine Homepage für die Veranstaltung in Eigenregie gestalten.

Beliebt waren unter anderem die Stände von Euroimmun, das erstmals in Büchen vertreten war, oder der Stand der Landespolizei. Obwohl man bei der Polizei schon auf die Größe der Bewerber und auf das Alter achten muss, wollten Celine Opitz (16) und Aleksandra Bocian (15) von Hauptkommissarin Kathrin Bertelsen (Polizeidirektion Ratzeburg) Näheres über die Ausbildung wissen. Die lange Schlange am Polizeistand dokumentierte das allgemein große Interesse.

Almina Varsak (16, Schwarzenbek) und ihre gleichaltrige Freundin Johanna Böhnke interessierten sich dagegen mehr für Naturwissenschaften. Sie wollten etwas über die verschiedenen Ausbildungsberufe bei Euroimmun erfahren und löcherten Julia Prösch und Saskia Güntner mit Fragen. Johanna Böhnke hatte zudem einen Stand für Medien- und Kommunikationsdesign gefunden, wo sie auch vorbeischauen wollte. „Da hätte ich schon großes Interesse“, gab sie zu.

Viele Mitarbeiter der Ausstellerfirmen, die in Büchen mit den Schülern ins Gespräch kamen, seien früher selbst hier zur Schule gegangen und es sei eine Herzensangelegenheit von ihnen, hier mit dabei zu sein. Dabei hätten sie sich sogar schon früh für diesen Termin beworben und eintragen lassen, um dabei zu sein, stellte Kreishandwerksmeister Markus Räth fest. „Hier schließt sich also der Kreis“, sagte Bürgermeister Möller.

Jens Burmester

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