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Lauenburg B 5 nach Unfall stundenlang dicht
Lokales Lauenburg B 5 nach Unfall stundenlang dicht
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02:15 04.09.2013
Feuerwehrleute und Mitarbeiter des Rettungsdienstes arbeiten an der Befreiung des Lastwagenfahrers, der in der Führerkabine eingeklemmt wurde. Quelle: Foto: Timo Jann

Bei einem Verkehrsunfall auf der B 5 in Höhe des Geesthachter Waldfriedhofs ist gestern ein Lastwagenfahrer schwer verletzt worden. Der 56-Jährige war nach Angaben der Polizei mit seinem 440 PS starken Kieslaster auf das Fahrzeug eines Kollegen seiner Transportfirma aus Perleberg aufgefahren, als dieser bremsen musste. Nach dem Zusammenstoß liefen große Mengen Diesel und Öl aus, so dass die Fahrbahn aufwendig gereinigt werden musste. Die Bundesstraße zwischen Geesthacht und Lauenburg war nach dem Unfall stundenlang gesperrt.

Gegen 8.30 Uhr waren die beiden gleichaltrigen Fahrer der Perleberger Transportfirma mit ihren unbeladenen 18 Tonnen schweren Kieslastern in Richtung Geesthacht unterwegs: „Siegfried“ und Wolfgang“, wie es auf den bunten Namensschildern hinter den Frontscheiben zu lesen war. Während „Wolfgang“ in Höhe des Blumenpavillons am Waldfriedhof abbremsen musste, weil dort ein mit technischen Problemen liegen gebliebener 40-Tonner die Fahrspur einengte, merkte das „Siegfried“ als zweiter in der Kolonne zu spät. Er raste mit seiner Zugmaschine frontal auf die Kippmulde des Kollegen.

Durch die Wucht des Aufpralls wurde das Führerhaus von „Siegfried“ stark beschädigt und der Fahrer mit dem Oberkörper hinter dem Steuer und mit den Beinen im Fußraum eingeklemmt. Eine Feuerwehrfrau, die hauptberuflich beim Rettungsdienst arbeitet, kletterte mit einem ihrer Kollegen in das Führerhaus, um die Beine des Eingeklemmten befreien zu können. „Wir mussten von einer speziellen Rettungsplattform aus arbeiten, um die Höhe zum Führerhaus überwinden zu können“, berichtete Thomas Marbes, Zugführer der Feuerwehr. Gegen 9 Uhr war das Unfallopfer schließlich befreit, nach einer Erstversorgung am Unfallort kam er mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus.

Deutlich aufwendiger gestaltete sich die Reinigung der Fahrbahn. Diesel und Öl hatten sich wegen des Gefälles an der Unfallstelle und durch den Regen noch verstärkt auf einer Fläche von gut 2000 Quadratmetern ausgebreitet. „Wir haben mit Ölbindemittel zunächst die akute Rutschgefahr im Bereich der Unfallselle gebannt und eine weitere Ausbreitung verhindert“, erklärte Feuerwehrsprecher Peter Kunze. Aber für die Aufnahme des Bindemittels und die fachgerechte Reinigung des verschmutzten Asphalts musste eine Fachfirma anrücken. Was mehrere Stunden dauerte.

tja

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