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Lauenburg BUND fordert Mitsprache bei Domänenverpachtung
Lokales Lauenburg BUND fordert Mitsprache bei Domänenverpachtung
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20:23 26.10.2016

BUND-Kreisvorstandsmitglied Hans- Heinrich Stamer aus Kuddewörde macht die auf den kreiseigenen Flächen konventionell wirtschaften Betriebe für die Verschmutzung der Gewässer im Kreis mitverantwortlich. „Bis zum heutigen Tage ist die schädliche Gewässerbelastung mit Nitrat, Phosphat, Kalium und Pestiziden weiter angestiegen. Bei Fortsetzung der derzeitig konventionellen Bewirtschaftung auf den Domänen wird sich dieser Zustand weiter verschlimmern“, schreibt Stamer und spricht von einer „Katastrophe“, die sich in Deutschland abspiele.

Stamer fordert daher für die nächste Kreistagssitzung am 8. Dezember eine „Aktuelle Stunde zur nachhaltigen, gewässerschonenden Landwirtschaft auf Kreisflächen“. Außerdem sollen die Umweltverbände an den Vorbereitungen zur Domänenverpachtung beteiligt werden. „Unser Kreis wäre gut beraten, mit seinen, unser aller Flächen mit gutem Beispiel voran zu gehen. Dazu wäre es erforderlich, dass der Kreistag, dass jeder Kreistagsabgeordnete sich über die Krisensituation und die erforderlichen Maßnahmen zur Schadensabwehr informiert und auseinander setzt“, fordert Stamer.

Der CDU-Kreistagsabgeordnete Ingo Westphal weist Stamers Forderungen zurück. Die Vorhersage, dass „bei Fortsetzung der derzeitig konventionellen Bewirtschaftung auf den Domänen sich dieser Zustand weiter verschlimmern“ werde, bezeichnete Westphal als Stamers persönliche Meinung, die auch von vom BUND zu einer Veranstaltung eingeladenen Experten „zumindest nicht gestützt“ worden sei. Statt Begriffe wie „Katastrophe“ oder „Verderb uns aller Lebensgrundlagen“ zu nutzen, forderte Westphal eine sachliche Diskussion.

hm

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