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Lauenburg Bäckersterben begann bereits in den 90er Jahren
Lokales Lauenburg Bäckersterben begann bereits in den 90er Jahren
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18:14 05.03.2016

Zwölf selbstständige Bäcker gibt es hier noch, vor 25 Jahren waren es etwa 30. „Es sind fast täglich Schließungen zu befürchen“, sagt Bäckermeister Dirk Baumgarten (Aumühle), der in der Bäcker-Innung Nord den Bezirk Herzogtum Lauenburg vertritt. Bereits seit 2001 gibt es keine eigene Oberinnung im Kreis mehr, damals erfolgte die Fusion aus drei Kreisen und Lübeck, heute gehören 220 Betriebe zur Innung Nord.

Das Bäckersterben begann bereits inden 90er Jahren. „Die Betriebe fanden keine Nachfolger, es kam zum Investitionsstopp, der Umsatz ging zurück“, so Baumgarten. Auch heute gebe es Probleme. Derzeit „kränkeln“ die Bäckerei Clausen in Lauenburg und die Bäckerei Kramps in Nusse. Der 49-jährige Aumühler hat den Betrieb 2004 von seinem Vater Gustav Baumgarten übernommen. „Brötchen kann jeder. Die Ware muss von absoluter Qualität sein, der Betrieb flexibel auf die Kundenwünsche reagieren“, sagt Baumgarten. Man müsse öfter das Angebot wechseln, saisonale Angebote machen.

LN

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