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Lauenburg Baggern für die neue Heimat der Kiebitze
Lokales Lauenburg Baggern für die neue Heimat der Kiebitze
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20:19 25.02.2016
Gerrit Werhan (Ausgleichsangentur), Torsten Koops (Bauausschuss Panten), Bernd Struwe-Juhl (Stiftung Naturschutz SH), Naturschützer Dr. Peter Aledenhoff und Thomas Neumann, Kreisnaturschutzbeauftragter, schauten bei den Arbeiten auf der neuen Ökofläche vorbei. Quelle: jeb

Ein neuer Knick, 170 Meter lang, große Steinhaufen und viele sonnige Sandplätze entstehen gerade auf einer Fläche in Panten in direkter Nachbarschaft zu dem Grundstück, auf dem bis vor einigen Monaten noch das ehemalige Kalksandsteinwerk gestanden hat. Künftig sollen hier Kiebitze ihre Nahrung finden, wenn sich dort an einigen Stellen Wasser wenige Zentimeter hoch angesammelt hat. Und die sonnigen Sandplätze mit den großen Kieshaufen, die jetzt mit großem Gerät freigeschaufelt wurden, sollen Eidechsen zur Eiablage dienen und ihnen warme Plätze bieten. Das übrige Land wird demnächst eingesät, es sollen neben Gras auch Blumen wachsen. Für die dauerhafte Pflege der neuen Naturschutzfläche am Urstromtal sollen dann künftig Angusrinder von Biolandwirt Detlef Hack vom Lämmerhof Panten sorgen. Bernd Struwe-Juhl, Flächenmanager der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein, Landesplaner Gerrit Werhahn von der Ausgleichsagentur, Naturschützer Dr. Peter Aldenhoff und Torsten Koop vom Bauausschuss der Gemeinde Panten stellten das Projekt jetzt vor. „Hier entsteht ein neues Öko-Konto, aus dem sich die Bauträger von Windkraftanlagen, Straßen oder auch Stromtrassen Ökopunkte kaufen können, um den gesetzlich geforderten Ausgleich zu schaffen“, so Struwe-Juhl.

jeb

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