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Lauenburg Begehrte Auszeichnung jetzt auch für Gülzower Feuerwehr
Lokales Lauenburg Begehrte Auszeichnung jetzt auch für Gülzower Feuerwehr
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21:05 04.10.2017
Gülzow

Auf Landesebene ist die Wehr aus Gülzow die vierte Feuerwehr, die diese Prüfung abgelegt hat. Am vergangenen Sonnabend hatten sich die Männer und Frauen der Einsatzabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Gülzow der Bewertungskommission des Landesfeuerwehrverbandes zur Abnahme der Leistungsbewertung der Sonderstufe Roter Hahn gestellt. Von den insgesamt 50 aktiven Mitgliedern haben 44 an der Leistungsbewertung teilgenommen. Außerdem haben 14 Mitglieder der Jugendabteilung der Bewertungskommission einen Löschangriff vorgeführt. Natürlich außer Konkurrenz, da die Jugendlichen nicht in die Prüfung eingebunden sind.

Jetzt hat es auch die Freiwillige Feuerwehr Gülzow geschafft und ist im Feuerwehrolymp angekommen. Die Gülzower bestanden nach den Bliestorfer Kollegen als 2. Feuerwehr im Kreisfeuerwehrverband die Prüfung zur Sonderstufe der Leistungsbewertung Roter Hahn.

Urkunde für jedes Mitglied

Die Bewertungskommission bescheinigte der Freiwilligen Feuerwehr ein sehr gutes Ergebnis und überreichte die Tafel für das Gerätehaus. Zudem gab es eine Urkunde und für jedes Mitglied der Wehr.

Schon früh am Morgen begann für die Mitglieder der Tag, für den sie sich akribisch vorbereitet hatten. Um Punkt 9 Uhr machte Wehrführer Andreas Diersen Meldung und startete den ersten Teil der Prüfung. Die Prüfer musterten die Ausgehuniform eines jeden Feuerwehrmannes und einer jeden Feuerwehrfrau. Anschließend ging es in den Schulungsraum, wo der Sicherheitsbeauftragte der Wehr einen Vortrag hielt, ein Gruppenführer über den Umgang mit Leitern referierte sowie der Beauftragte für Brandschutzaufklärung und Brandschutzerziehung aufzeigte, wie bei ihm eine Brandschutzfrüherziehung abläuft. Anschließend mussten die Mitglieder theoretische Fragen beantworten, wobei die Wehr in Mannschaften, Maschinisten und Führungskräfte aufgeteilt wurde.

Nach dem großen theoretischen Teil zogen sich die Mitglieder der Einsatzabteilung ihre Sportsachen an und führten den Bewertern des Landesverbandes in der Gerätehalle eine „Fit For Fire“ Übung vor.

Ehe die Mittagspause anstand, wurden noch die Einsatzfahrzeuge besichtigt und überprüft. Hierbei geht es darum, dass alle Gerätschaften auf den Fahrzeugen geprüft und mit einem gültigen Siegel versehen sind. Und die Mannschaft zeigte, dass sie Knoten und Stiche in allen möglichen Varianten perfekt beherrschen. Auch eine Vorführung zum Thema „Retten und Selbstretten aus Höhen“ beherrschten die Männer und Frauen einwandfrei.

Nach der Mittagspause war die technische Hilfeleistung mit zu leistender Erste Hilfe dran. Angenommen wurde ein Verkehrsunfall mit einem Auto unter einem landwirtschaftlichen Gerät. Eine Person sollte eingeklemmt sein und musste reanimiert werden. Mit der abschließenden Löschübung, einem angenommenen Feuer in der Trocknung des Gutes Gülzow endete die Prüfung.

jeb

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