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Lauenburg Begeistert von den Trecker-Trecks
Lokales Lauenburg Begeistert von den Trecker-Trecks
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21:17 03.09.2013
Ralf Prösch aus Fitzen schaffte mit seinem Case IHC 948 bei den Oldtimern mit 77,96 Metern fast den Full Pull — das reichte für Platz 2. Quelle: Foto: hfr

206 Teilnehmer und jede Menge „Full Puls“: Die fünfte Auflage des Fitzener Trecker-Trecks als Duell zwischen Ackerschleppern verschiedenster Generationen und PS-Stärken und dem unbestechlichen Bremswagen war ein voller Erfolg. Tausende Zuschauer verfolgten, wie 33 Trecker den Bremswagen mit seinem stetig kräftiger werden Zugwiderstand über die Distanz von 80 Metern zogen — und das nicht nur unter lautem Getöse, sondern auch begleitet von dem Gejohle der Fans landwirtschaftlicher Acker-Giganten.

„Wir sind einfach super zufrieden“, sagt Frank Berling aus Fitzen, Vorsitzender des Organisationsvereins Full Pull Fitzen: „Einerseits hatten wir beim Aufbau am Sonnabend so viel Regen, dass wir die Piste nicht weiter wässern mussten. Anderseits sind wir am Sonntag weitgehend von großen Schauern verschont geblieben.“ In den kommenden Wochen steht für ihn und seine zahlreichen Mitstreiter nun die organisatorische Aufarbeitung an: „Es gibt immer ein paar Sachen, die wir noch besser machen können“, gesteht Berling.

Vor fünf Jahren hatten sich zahlreiche Treckerfans aus dem südlichen Kreisgebiet zusammengesetzt, um auf regionaler Ebene ein Kräftemessen für Schlepperfreunde aus dem südlichen Herzogtum Lauenburg zu organisieren. Daraus wurde zumindest nach den Teilnehmerzahlen eine der größten Veranstaltungen dieser Art im Land. Als einmalig gilt in Fitzen die Lage des Veranstaltungsortes. Es ist eine ehemalige Kieskuhle, der so genannte Fitzener Hexenkessel, als große ebene Wiese umgeben von steilen Böschungen.

Bei der Organisation des Trecker-Trecks packt fast das gesamte Dorf von der Landjugend über die Feuerwehr bis zu den kuchenbackenden Frauen mit an. „Diese familiäre Atmosphäre macht das Besondere bei uns aus“, sagt der Vorsitzende Berling. Für ihn und sein Team geht es nun neben der Aufarbeitung auch darum, das Winterprogramm mit dem einen oder anderen Ausflug zu organisieren.

Die Sieger
Oldtimer bis 14 PS: Gerhard Wulf (Braak, Deutz D15), bis 22 PS: Fred Naths (Hamfelde, Deutz F2L612), bis 34 PS: Max Koepsell (Grove, Hanomag Granit R 332), bis 44 PS: Reiner Steinbock (Mölln, Heinrich Lanz 8506), bis 55 PS: Thomas Antpöhler (Tessin, Belarus MTS 52), bis 70 PS: Michael Otto (Echem, Mercedes Benz MB Trac 700 K), bis 85 PS: Florian Thie (Visselhövede, Fendt 10S), bis 100 PS:

Felix Seidel (Hohenhorn, IHC 955), über 100 PS: Frank Berling (Fitzen, IHC 1455): Unimog freie Klasse: Tim Seidel (Tespe, Mercedes Unimog), Standart bis 1,6 Tonnen: Fred Naths (Hamfelde, Deutz F2L612), bis 2,5 Tonnen: Marcus Blaack (Mölln, John Deere Ackerschlepper), bis 3,5 Tonnen: Mario Kayser (Tessin, John Deere 2040), bis 4,5 Tonnen: Stefan Weddige (Visselhövede, Ihc 1246), bis 5,5 Tonnen: Arne Schippmann (Witzeeze, IHC 1246), bis 6,5 Tonnen: Andre Ehlers (Buchhorst, Fendt 718), bis 7,5 Tonnen: Andre Ehlers (Buchhorst, Fendt 718), bis 9 Tonnen: Gerrit Karnop (Hohenhorn, Fendt Favorit), bis 11 Tonnen: Daniel Todorovic (Hohenhorn, Fendt Favorit), bis 14 Tonnen: Timo Hanse (Klinkrade, Claas Xerion), bis 18 Tonnen: Andre Richert (Lütau, Claas Xerion 3800).

hm

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